Kaufen oder wie ?

Oft wird der Plan sich einen neuen Computer zu kaufen, neben dem begrenzten Budget auch noch von Zweifeln am richtigen Zeitpunkt torpediert. Das mit dem Geld…tja da kann Vermögenshalsabschneider des Vertrauens sicher eher beratend beistehen, doch zumindest das Risiko hunderte von Euros für etwas aus zu geben, das direkt nach dem Auspacken (vielleicht so gar währenddessen), schon nicht mehr Up-to-date ist, soll mein Pick der Woche minimieren helfen. Das ist dann nicht nur Ärgerlich , sondern stellt auch noch einen erheblichen Wertverlust dar. Also all jene, die in der nächsten Zeit vor haben sich vielleicht ein neues MacBook, iPhone oder anderes Appleprodukt zu kaufen, sei mein Pick der Woche ans Herz gelegt.  Die Seite buyersguide.macrumors.com listet all die iPods, IPhones und iComputer und deren letze Revisionen auf. Zudem wird eine klare Kaufwarnung ausgegeben, falls mit einer neuen Version des Produkts in der nächsten Zeit zu rechnen ist. Dazu eine Reihe an Artikeln vom Macrumors.com zu den Neuerungen und Ankündigungen. Also vor dem nächsten Kauf einen Blick auf den Buyersguide werfen und so dem nächsten Fehlkauf ein Schnippchen schlagen. Buyersguide Mac

Gute Gründe, zu feiern

Heute ist ein Tag, an dem einen das Wetter so richtig schön runterziehen kann. Es ist jetzt halb fünf, man kann kaum noch die eigene Hand vor Augen sehen und doch ist die Welt nicht so schlecht, wie es scheint. Das hat folgende Gründe:
Erstens. Ich habe eine gewisse Angst überwunden. Die Angst davor, ein WordPress-Update auf den Server zu spielen. Aber dann habe ich ganz einfach mal auf zwei Seiten nachgelesen und mich informiert. „WordPress Update welche Dateien behalten“ bei google eingegeben und mich auf dieses Wagnis eingelassen. War dann am Ende recht einfach. Ich habe alles vom Server geholt, natürlich nach einem zuvorigen Backup, ausser der config.php, dem favicon und einem weiteren Bildchen sowie dem wp-content-Ordner. Dann eben jene Dateien und Ordner aus dem heruntergeladenen Update der WP-Datenbank geschmissen, damit ich auch ja nichts überschreibe und den Rest hochgeladen. Dann bei /wp-admin/update.php einmal geklickt und fertig war die Sache und sie scheint zu laufen. Und das allein ist doch schon mal ein Grund zur Freude.
Zweitens. Es gibt einen fleissigen und dazu auch noch sehr aufmerksamen Leser: Kristian. Dem ist nicht entgangen, dass ich bei meinem zweiten Wochenpick vergaß, mir eine Eingangstür in die Wohnung zu setzen. Diese Aufmerksamkeit lobe ich mir und deshalb wird es einen Lutscher dafür geben!
Drittens. Füge ich jetzt einfach nur hinzu, weil die drei ja eine magische Zahl ist und im Märchen so beliebt. Drittens also, werde ich jetzt schön einen Kaffee trinken und mich fragen, ob es nicht bei Kristian in Umeå schon viel früher sehr viel dunkler wird oder ob das dort mit Polarnacht und dem ganzen Drumherum doch eher andersrum ist.
Man weiß so wenig und lernt nie aus.

Pick der Woche – Konrad #3

Diese Woche picke ich zattoo. Ein Programm, dass schon seit längerer Zeit durch die Gegend flattert und auch bei mir schon eine Weile auf dem Rechner liegt. Und es hat mir tatsächlich schon einmal gute Dienste geleistet, denn ich konnte damit Fussball an einem Ort gucken, der zwar Netz aber kein TV hatte. Somit ist auch klar, worum es geht. zattoo ist also ein webbasierter TV-Player. Noch ist die Streamqualität recht bescheiden und auch die Auswahl an Kanälen ist noch nicht überwältigend (es gibt zwar einige, aber vor allem die großen Privaten fehlen noch), aber ich hoffe, dass sich beides demnächst ändert.

zattoo
Am 22. November ist denn auch der offizielle Launch in Deutschland und hey, als early adaptor darf ich da zur Feierlichkeit gehen und mich kostenfrei beköstigen lassen. Ich bin gespannt drauf, mehr dazu dann sicherlich danach. So lange einfach mal zattoo ausprobieren und sich eine eigene Meinung bilden. Das Programm scheint mir eine nette Möglichkeit zu bieten auch im Ausland nicht auf das wahnsinnig gute deutsche Fernsehprogramm verzichten zu müssen, wobei ich noch keine Erfahrungen habe, ob man eventuell ISP-gebunden nur dortige Kanäle gucken darf. Noch hat zattoo keine Werbepartner eingebunden, aber das soll wohl erklärtes Ziel sein, so lange das noch nicht der Fall ist kann man sich natürlich nur von der regulären Fernsehwerbung nerven lassen und muss auf die switch-channel-ads verzichten, aber das ist ja schon mal etwas. Ansonsten, das Ganze ist peer-to-peer, macht sonstige Aktivitäten aber nicht spürbar langsamer. Neben bekannten Kanälen wie Nick, Das Vierte, Comedy Central und DSF gibt es auch inzwischen verschollene wie DMAX und Giga und einiges an Kuriosem wie Tier TV und TV Gusto. Dazu dann noch Internationales von CNN, ABC und Al Jazeera.
Gucken wir also mal, ob die Jungs und Mädels ihren ehrgeizigen Zielen, die sie momentan schon als status quo verkaufen mögen, nahe kommen werden.

Dinge, die mich zum weinen bringen #1

Eine der schlimmsten Sachen der Welt ist der Telefonsupport. Ein Wort, dass man spätestens seit dem Kontakt mit den ausgelagerten Callcentern der Fujitsu-Siemens AG nur noch in Anführungszeichen schreiben sollte. Da mein sehr anstrengender Versuch, ein neues Display für meinen alten Laptop zu ertelefonieren (kaputt war eigentlich das Mainboard [sic!]) jetzt schon einige Zeit zurück liegt, wähle ich statt dessen einen jüngeren Vorfall, der mich tieftraurig machte.
Die Firma 1und1 hat anscheinend einen riesigen Kundenstamm, vielleicht war das früher auch einmal zu Recht so. Ich kann mich zwar an Zeiten erinnern, in denen deren Server regelmäßig ausfielen oder gewartet werden mussten, was glaube ich eine Tautologie ist, aber insgesamt waren sie doch für ein paar Jahre ganz gut, vor allem, wenn man in die Internetwelt erst einsteigen wollte.
Heutzutage sind die Angebote im Bereich Webhosting, ach was sage ich, die Angebote von 1und1 überhaupt fernab von zeitgemäß. Php-fähige Server sind nicht bezahlbar, der Traffic ist limitiert, von Subdomains kann man in normalen Tarifen nur träumen und überhaupt fehlt es vorne und hinten. Also entschließt man sich zum nächstlogischen Schritt und kündigt mal eben schnell seinen Vertrag, bevor sich die Mindestvertragslaufzeit (wir merken es uns als eines der Unwörter des Jahres vor) sich wieder einmal um einen schweinischen Zeitraum verlängert. Aber Pustekuchen. Bis ein Normalsterblicher herausgefunden hat, dass man zur Kündigung nicht über den normalen Login-Bereich gehen muss, sondern sich auf der Subdomain (klingelt’s?) "Vertrag" einloggen muss, vergehen schon mal 2-3 Arbeitstage. Dann dort angekommen passiert das Nächste. Man sollte nicht glauben, sich hier mit dem Namen der von sich bestellten Domain einloggen zu können, nein, man braucht auch nicht die Vertragsnummer, um den Vertrag zu kündigen, man braucht die Kundennummer. Und wo steht die? Richtig. Im normalen Login. Also dorthin, Nummer kopiert, zurück zum vorigen Login, das ganze halb verzweifelt in die Tastatur, die ja nun gar nichts dafür kann, reingeprügelt und auf bessere Zeiten gehofft. Dann kann man kündigen, muss noch fünf unnötige Klicks machen, um dann auf eine Seite zu kommen auf der eine Telefonnummer erscheint. Warum nur? Ist eine Sicherheitsmaßnahme, logisch. Also dort angerufen, dem Menschen am anderen Ende des Rohres erklärt, dass man wirklich kündigen will und noch hinterhergeschickt, dass der einzige Grund der ist, dass man inzwischen glaubt das blaue Formular zum Antrag auf Passierschein 38A richtig ausgefüllt zu haben. Danach wird prompt ein .pdf freigegeben, dass man sich ausdrucken darf. Das Ganze unterschrieben und per Fax oder, wie in meinem Falle, Briefpost nach Karlsruhe tragen lassen und dann sollte es doch mal gehen, nicht wahr? Ja, manchmal tut es das. Manchmal aber, da verschwindet so ein Schreiben auch auf unerklärliche Weise in den Weiten der Deutschen Post AG, ein kümmerlicher Verein für sich, und denn wird es ganz düster in Deutschland. Dann nämlich wird die Kündigung als storniert angesehen und, hier eine Nivellierung, der Vertrag für nur noch 6 Monate verlängert.
Aber eigentlich wollte ich mich ja darüber aufregen, wie schlimm es am Telefon war. Ich hatte nämlich versucht heraus zu bekommen, warum die Bestätigung der Kündigung nicht ankommt. Es war natürlich, wie oben beschrieben, nie der entscheidende Brief angekommen. Aber um das zu erfahren, galt es erst einmal mehrere 14 Ct./min. dem Teufel in den Rachen zu werfen und mit einer debilen Computerdame darüber zu streiten, was man denn gerade in den Apparat gesungen oder per Tasten eingegeben hat. Dann kommt man doch wieder zu einer ahnungslosen Mitarbeiterin, die mit Flüsterstimme ihr Unwissen erklärt und einen mal eben in die Warteschleife stellt, um bei den Kollegen die nötigen Informationen einzuholen. Die Musik der hirntoten Kapelle auf Band ist dann natürlich wieder vollkommen übersteuert, so dass man denkt, man wäre Van Gogh und müsse sich jetzt rasch das Ohr abschneiden. Das Ende der ganzen Geschichte war dann die Aufforderung, einfach noch mal den nötigen Schriebs loszuschicken und zu hoffen, dass es diesmal klappen würde. Zusagen für eine fristgerechte Kündigung natürlich ausgeschlossen.
Also 1und1, ihr bringt mich zum weinen.

Manne hat Recht

Wenn einen alle Anderen ankotzen, dann muss man seinem Ärger einfach mal Luft machen. Da hat Manne Dumke sehr Recht, auch wenn ich die Wahl seiner Mittel vielleicht nicht ganz unterstütze. Ach was, ich wäre auch gern so wie er, würde gern mutig Backpfeifen verteilen, wo sie sich jemand redlich verdient hat. Nur artikulatorisch bleibe ich doch lieber vorerst auf meinem Level, da war ja doch viel Brei mit drinne mit bei.
Um aber wieder auf den Unmut zu sprechen zu kommen, da empfiehlt sich durchaus auch semi- bis unprofessionelle Hilfe. Zum Beispiel ein Selbsthilfe-Stammtisch. So kam mir denn der heutige Treff im Eck auch vor. Ich bin denn auch schon gespannt, wer nach meinem heutigen moderaten Ausbruch dann in der nächsten Woche vom Leder ziehen wird.

Ja wo leben wir denn hier…?

Als ich gestern Abend auf dem Heimweg, bei Umsteigen auf dem Berliner Alxanderplatz, von einem zwielichtigen Zeitgenossen angespuckt wurde , nur weil ich ein klitze kleines bißchen Zivilcourage bewiesen hab, war ich doch für einen Moment sprachlos. Was macht man da, mitten im Gewühl? Einerseits entsetzt von der primitiven Reaktion, anderseits angeekelt von dessem Sputum, doch erst recht besonders entäuscht von der eigenen, viel zu schlagfertiglosen Reaktion. Nach dem sich der kurze Tumult nach wenigen sekunden wieder auflöste, stand ich also vor der Wahl dem Typen einen Fratzenhammer zu verpassen oder es gut sein lassen. Habe mich für letzteres entschieden, jedoch nicht ohne dem Kerl, den ich einfach mal Kalle getauft hab, noch ein : ‚ Na das war ja eine ganz schwache Nummer, Kalle!‘ Ich fühle mich damit aber nicht allein, erst recht nicht in einer Millionenstadt wie Berlin. Ich wünschte manchmal auch so kühn zu sein wie Manfred Dumke! Manfred Dumke, Berliner, 60 Jahre alt, Frührentner, ledig. Er ist der schonungslose Schlusskommentator bei Polylux und analysiert verlässlich das Weltgeschehen…
 

LookAtMe! Augen gegen die Einsamkeit

So komme ich endlich dazu, mal mein Pick der Woche vor zu stellen. Wie zu erwaten, etwas das den Macusern unter uns vorbehalten ist, doch das soll nicht weiter stören! Es handelt sich um ein Paar kleine Augen, die die Maschine Computer ein wenig menschlicher werden lässt. Dieses kleine Programm lässt in der Menuebar, wahlweise 1..2…3….oder auch 4 Augen erscheinen, diese dann über die Kamera gesteuert, den Benutzer anlinsen und ihm folgen, die Pupillen größer werden lässt wenn man ganz nah vor die Kamera kommt und umgekehrt. Diese kleinen Kulleraugen, lassen sich in ihrer Farbe justieren oder auch als Katzenaugen einstellen. Ein nettes Spiel für zwischen drinn und ein hilfreiches Mittel gegen die Einsamkeit vor dem Computer. Geschrieben wurde das ganze von einem jungen Spanier Namens Oriol Ferrer Mesià, der seine Arbeit selbst als schwer zu beschreiben bezeichnet. Das erinnert an die verzweifelten Versuche, meinen Großeltern zu erklären was ich denn auf der Arbeit so mache….und meist mit immer der selben resignierten Antwort endete „..ja, na ich mach da was mit Computer..“

Neues von der Nacht

Der Abend ist weit fortgeschritten. Die Nacht hingegen ist wohl noch ziemlich jung. Für mich jedoch ist es spät, denn der Tag war lang. Was man nicht alles mit der deutschen Sprache so machen kann. Und da meckern so viele drüber. Da habe ich kein Verständnis für.
Das Akku ist fast runter, der Router mit neuer Firmware bestückt, der Lachs in Sahnesoße auf Bandnudeln ruht inzwischen auch schon wieder sanfter im Magen. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Was muss man tun, um mit einem so grossartigen Namen wie dem unsrigen von einem so undankbaren Platz wie dem 29. (eine skandalöse Zahl nicht nur, weil man sie schon nicht mehr ausschreiben muss) bei der google-Suche wegzukommen? Jemanden bestechen? Mit jemandem schlafen? Jemanden kennen? Jemandem regelmäßig Einladungen für die Weihnachtsfeiern schicken?
Der Hüter des Schlüssels zur Wahrheit möge sich bitte bei mir melden.

Beschwipste Scholle

… ich hab viel zu viele Kartoffelklöße in mich hinneinkullern lassen, einen dicken Kullerbauch und werde nie wieder eine Freundin haben, da bin ich ganz sicher!“>Habe gestern Nacht, wie verrückt mein neues kabelloses Netzwerk eingerichtet und versucht alle Geräte dazu zu bringen miteinander zu kommunizieren, nur der alte Laptop wirft sich ab und an selbst raus, die alte Zicke. Prima der neue Router fiept und das tollste ist, das er einen Knopf an der Seite hat, der in der 148 Seiten starken Anleitung, nicht mit auch nur einem Wort erwähnt wird. Wenn man drauf drückt, fängt er wie wild an blau zu blinken und nix passiert…oder zumnindest hat man den Eindruck, es passiere nix! Hatte schon gegrübelt, gerüttel, geschaut und zig male drauf gedrück, ohne weiteren einschneidenen Effekt und bin zu dem schluss gekommen das das wohl so eine Art E.T. nach Hause telefonieren Taste sein muss. Wenn man die drückt, kommen die Extragalaktischen und holen einen ab…ich werde aber erstmal nicht mehr draufdrücken, oder? Vielleicht kann ich mich damit aber auch wo rüberbeamen oder ungeliebte Zeitgenossen dahin wo der Pfeffer wächst. Werde mir also vielleicht eine Woche frei nehmen und gleich einen ganzen Schwall an Kohlenstoffeinheiten zum Pfeffer teleportieren…hmm. Vielleicht drück ich doch nochmal drauf wenn ich zu haus bin…

Entschleunigung

Die Wikipedia sagt: "Mit Entschleunigung wird ein Verhalten beschrieben, aktiv der beruflichen und privaten „Beschleunigung“ des Lebens entgegenzusteuern, d.h. wieder langsamer zu werden oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren. Dem Streben nach Verlangsamung liegt die Auffassung zugrunde, dass die gesellschaftliche und vor allem wirtschaftliche Entwicklung in den entwickelten Industriegesellschaften eine Eigendynamik gewonnen habe, die Hektik und sinnlose Hast in alle Lebensbereiche hineintrage und dabei jedes natürliche und insbesondere menschliche Maß ignoriere."
Das ist absolut richtig. Wir von Differentialdiagnose unterstützen diese Bewegung voll und ganz und überlegen jeden Tag, langsam und fieberlos, wie wir noch entschleunigter leben und arbeiten können. Unser erster Beitrag zu diesen Bestrebung ist: Der Entschleunigte Server. Hohe Pingzeiten, Datentransfers wie zu Zeiten der 14,4er Modems und dank falscher Checksummen Downloads der immer gleichen Dateien sorgen für ein verlangsamtes Leben und ein viel intensiver Erleben der digitalen Welt und Arbeitsprozesse. Dank neuester technischer Möglichkeiten können sie jetzt einfach mal zu spät zu Meetings kommen und verpassen darüber hinaus noch jede Deadline.
Vorbestellungen für komplett entschleunigte Business Server Komplettlösungen können unter der bekannten mail-adresse getätigt werden.