Wieso uns das geschmeckt hat ist uns heute unklar

Nebenan, in unserem noch halbwegs unentdeckten Podcast-Projekt Läuft schon… haben wir uns in der letzten Woche unter anderem über die Top 10 Cafés (nach Armins und meiner Einschätzung) von vor gut 17 Jahren unterhalten.

Was bedeutet, dass wir seit min. 17 Jahren Kaffee trinken. Dass wir vor deutlich über 17 Jahren auf die „Oberstufe“ gegangen sind und dass wir damals wie heute von kaum etwas richtig eine Ahnung hatten/haben.

Es zeigt aber auch mal wieder, wie hilfreich Listen sind. U.a., um sich daran entlang zu hangeln, aber auch einfach nur, um etwas Spannung ins Leben zu bringen. Und da kann ich ja mal auf Listgeeks hinweisen, die ihrer Zeit (und der Buzzfeeds) deutlich voraus waren (Achtung, auch das ist gefühltes Wissen!).

Hier geht’s also los. Wer etwas mehr Kontext dazu braucht ist herzlich eingeladen, sich diesen in LS036 – Zu Weihnachten oder zum Geburtstag erzählen zu lassen.

Liste 1

Dinge die ich heute mag
– das Wort „Shitstorm“
– genau 5 Worte geredet zu haben
– Listen schreiben
– im Internet nach Reisezielen suche, die ich mir nicht leisten kann um dann Low Budget Reisen zu planen, bei denen ich mich Weltverbesserischer fühle
– meinen neuen Wäschekorb
– den Geruch nach Berliner Sommer
– meine neue Flatrate

Dinge die ich heute nicht mag
– mein Ipad-Ladekabel nicht zu finden
– dass ich bei der Tagesschau immer weinen muss
– unsere Pfandflaschensammlung
– nichts anzuziehen
– das hier kein Hamburger vor mir liegt (das Gericht ;) )
– dass der Hund der Katze das Futter klaut
– dass mir nicht besseres einfällt als eine Liste
– blöde Mütter glotzen mich an (nicht meine)

Ach, wie toll wird Malmö!

Ja wir schämen uns nicht es zuzugeben – ab hier möchte ich nicht für Hannes reden – aber Armin, Konrad und ich sind begeisterte ESC Zuschauer. Allerdings nicht auf die fanatische Art und Weise, mit Käseigeln, Fähnchen oder Voting-Listen! Keineswegs würden wir da irgendeine große  Sache daraus machen wollen!

Dieses Jahr freut uns besonders, dass der ehemalige »Grand Prix Eurovision de la Chanson« wieder in seinem Mutterland Schweden stattfinden wird. Genauer gesagt in Malmö. Auch Deutschland hat sich bereiterklärt, wieder jemanden hinzuschicken (Überraschung!), jedoch wird das vorab Voting nicht nach dem Stefan Raab’schen Prinzip der letzten drei Jahren inszeniert werden. Man einigte sich, dass die Künstler nicht aus dem Pöbel herangezüchtet werden sollten, sondern dass man auf „manifestiertere Acts“ der Popwelt zurückgreifen wolle. Um sich letztendlich zu einigen, wen man nach Malmö versendet, wird an dem Abend des 14.02.2013 ein Tele-Voting stattfindet, das euch einerseits de Möglichkeit zur Abstimmung bietet, wobei ihr andererseits die Möglichkeit habt schon vorher bei eurer lokalen, öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt zu wählen. Hier zum Beispiel der Link für alle Berliner!

Aber das Beste kommt zum noch! Am Abend des vierzehnten Februar Zweitausendunddreizehn wird eine Fachjury bestehend aus:

Mary Roos: Die Tante für den fachfrauischen Schlageraspekt

Peter Urban: Die (und das ganz unironisch) ESC aka GPE dl C Experte, dessen Stimme schon Jahrzehnte (ach was sag ich Jahrhunderte) lang den ESC prägte

Anna Loos: Jan Josef Liefers angetraute und Tamara Danz Nachfolgerin bei der Ostrock Band Silly. Mmh… Expertin für… Singen

Tim Bendzko: Der Experte für den souligen, melancholischen Friedrichshainer, der weiß, wie’s tickt bei den Jungs und Mädels zwischen 14 und 29.

darüber befinden, wer ESC tauglich ist und wer nicht. Also wird wieder auf alltbewertes zurückgegriffen.

Na denn is ja alles klar. Ihr wisst, wo ihr wählen könnt, doch noch gar nicht wen. Darüber will ich noch gar nicht so sehr viel erzählen und biete euch hier einfach die Möglichkeit in die 12 Beiträge reinzuhören: http://www.eurovision.de/teilnehmer/index.html

Viel Spaß dabei

Bis bald und besten Gruß

Philipp

 

Von Yoga, Pilates und „Felgenkreis“….

Schon vor der Geburt unseres Prachtkerlchens besuchte ich einen Kurs im nahegelegenen Yogastudio. Der Kurs nannte sich „Yoga für Schwanger“ und fand jeden Montag gegen 10 Uhr statt.

Ich, als alter Anhänger, machte mich seinerzeit also los zum Studio wo ich, dank dickem Bauch, schonmal total fertig ankam. Den anderen Baldmamas ging es nicht anders und nachdem zehn Frauen erst einmal die Toilette besucht und eine bequeme Sitzhaltung gefunden hatten (gar nicht so leicht, wenn man so schwanger ist), gings auch schon los.

Damals stellte man sich folgendermaßen vor: „Hallo, mein Name ist Marja, ich bin in der 30. Schwangerschaftswoche, es wird ein Junge….“. Am Ende wusste man keinen einzigen Namen mehr, aber in welcher Woche sich die Damen befanden und ob´s ein Junge oder ein Mädchen wird. Zudem erkannte ich, dass ich die Jüngste war. Alle beäugten mich wie eine versehentlich im Geräteraum erschwängerte Sechzehnjährige…

Eine Übung nach der anderen wurde angeboten, wer die dann konnte, durfte sie auch durchführen. (Das war nicht selbstverständlich, denn ab einem bestimmten Zeitpunkt kann man nicht mehr auf dem Rücken, auf dem Bauch und nur noch auf der linken Seite liegen.)

Meistens kam ich schon durch das bloße Andeuten einer Übung  an meine Grenzen.

Einigen Teilnehmerinnen merkte man ihr Erfahrung im Yoga deutlich an vor allem, weil sie es immerzu betonten… „Ist das die selbe Übung wie der sterbende Schwan? Ich kenn das aber anders…“ Innerlich verdrehten sich meine Augen gen Himmel…

Die Übungen sollten uns auf die bevorstehenden Herausforderungen der Geburt vorbereiten. Im Nachhinein muss ich sagen, sie taten es nicht im Geringsten, lediglich die „Tön- Übungen“ kamen nahe ran. Bei dieser Art der Meditation oder ich weiß nicht was, ruft man laut Buchstaben, vorzugsweise Vokale, in den Raum. Mein Lieblingsbuchstabe war das „U“. Hatte sich dann auch bei der Geburt bewährt.

Die Entspannungsübungen am Schluss jeder Stunde bewirkten massenhaftes Wegdösen mit geräuschvoller Untermalung jeglicher Art….

Im Umkleideraum wurden dann Schauergeschichten über befreundete Mütter ausgetauscht, welche schon entbunden hatten. Immer hatten sie 80 Stunden lang Wehen und starben den Heldentod an der Mutterfront.

Um sich anschließend die abtrainierten Kalorien wieder anzufuttern, saßen wir nach jeder Stunde im Bioladen nebenan und futterten Torte und soffen Latte Macchiato. Wie sich das gehört, dachte ich jedes Mal und rieb mir das Bäuchlein.

Ich als verantwortungslose Teenmom musste mich in jeder neuen Runde den Fragen stellen: „Und was macht dein Freund? Ihr seid doch nicht verheiratet, oder? Ach, Softwareentwickler, dann ist ja gut….“ Bin dann dazu übergegangen das gleich am Anfang zu erwähnen, das erspart den luxusproblemgeplagten Schwangeren, sich das Gehirn über Sozialwohnungen in der Nähe zu zermartern.

Inzwischen habe ich den ersten Versuch gestartet, zusammen mit meinem Sprössling die Yogastunde „Yoga nach der Geburt“ zu besuchen. Hat man die Absicht da wirklich Yoga zu machen, kann mans echt vergessen. Schreiende und kotzende Säuglinge liegen überall auf dem Boden, dicke Mütter strecken ihre Hintern und die Entspannungsübungen fallen einfach ganz weg. Jetzt stellt man sich so vor:“ Hallo, ich bin Jonah´s Mama, Jonah ist jetzt 8 Wochen alt.“ Alle fummeln nur an ihren Babys rum und keiner guckt die Vorturnerin an. Nur ich natürlich und gelte damit gleich wieder als egoistisch und vernachlässige mein Kind…

Habe daraufhin beschlossen, noch eins, zwei Monate ins Land ziehen zu lassen bevor ich einen neuen Versuch starte. Schwimmen soll ja auch toll sein…

Oekomuetter vom Prenzlauer Berg? Will da einer was drüber wissen?

So, nun mal kein Audiobeitrag sondern eine ernsthafte Frage in die „Runde“…

In Folge meiner neu erlangten Mutterschaft, ist es mir vergönnt, Einblicke in das Mysterium „Prenzlauerbergmütter und ihrer Handlungsgrundlagen“ zu erlangen. Inzwischen habe ich mich gut assimiliert und überlege nun, sowohl meine Erfahrungen „da draussen“, als auch mein eigenes Tun zu dokumentieren.

Es böte sich also die einmalige Gelegenheit für alle Aussenstehenden (mich vor zehn Wochen eingeschlossen), die oft schwer nachzuvollziehenden Aktionen umhervagabundierender „Jung“mütter dieses schönen Bezirkes nachzuvollziehen.

Wer also Interesse hat, soll sich melden. Es erfordert schließlich eine Menge hart gebunkerter Biofettzellen, um mein kleines stilldementes Gehirn anzuwerfen und sowas zu tippen…

Sneak Reviews #3

jane eyre posterJane Eyre
UK 2011, 120 min.
R: Cary Fukunaga. B: Charlotte Brontë.
D: Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Jamie Bell, Judi Dench, ..

Verfilmung Nr. X von Charlotte Brontës, in Teilen autobiographischem Debütroman/Klassiker. Kann man ja erstmal so im Raum stehen lassen. Passende Kategorie auch: Filme, die mittendrin anfangen. Und: Filme, in denen quasi nie die Sonne scheint. Über auf diesen abrupten Anfang folgende Rückblicke ins Aufwachsen der Protagonistin, schwierige Kindheit bei unfreundlichen Verwandten und in einem bigott moralisierenden Internat, lässt sich zumindest so allmählich herausfinden, wo hier das Kernproblem liegt.
Ansonsten überall Abgeschiedenheit. Düsternis. Viktorianische Architektur, Kleidung und Einrichtung. Anwesen und einsame Wohnhäuser mitten im (vermutlich schottischen?) Hochland. Regen, Weite, blasse Farben. Mitunter poltert irgendwas ins Bild. Sehr plötzlich. Der Suspense-Aufbau funktioniert auch. Rätsel-Momente und Geheimnisvolles werfen Fragen auf, werden gestapelt bis zum großen Knall, wo dann der Film nach zwei Dritteln auch wieder am Anfang angekommen ist und zum entscheidenden Kniff ausholt. Nun ja. Die Geschichte kann ja jeder in diesem Internet-Lexikon des Vertrauens nachlesen. Und im Prinzip ließe sich an dem Film bzw. der Geschichte vortrefflich über christliche Moralvorstellungen im 19. Jh. und die Selbstständigkeit der Frau debattieren. Am Ende bleibt der Film aber irgendwie zwiespältig. Ganz gut gemacht, aber auch reichlich anstrengend. Was eventuell auch an dem Phänomen Historien-Literaturverfilmung an sich liegt.

Sneak Reviews #2

die haut, in der ich wohne - plakatDie Haut, in der ich wohne (La piel que habito)
ES 2011, 117 min.
R: Pedro Almodóvar. B: Almodóvar, Thierry Jouquet.
D: Antonio Banderas, Elena Anaya, Jan Cornet, ..

Beim ersten Anzeichen, dass der Film diese Woche der neue Almodóvar sein könnte, jubelte hinter mir irgendwer halblaut auf. Ich so: okay..? Na, mal sehen. Und dann: Stimmungsaufbau, hallo. Erstmal nicht so genau wissen, Andeutungscontent, Mutmaßen und was ist hier eigentlich Phase?
Bildtechnisch ist das schön gemacht und (ansatzweise zu) perfekt durcharrangiert. Große Farben, Perspektivspiel und so. Die Geschichte spinnt sich mit Rückblenden so allmählich dahin und dass hier irgendwie Hitchcock und meinetwegen auch Lynch Pate standen: passt. Mithin: eine irgendwie faszinierende Geschichte, teils hochgradig eigenartig, teils sehr direkt, teils um die Ecke, manchmal Quatsch par excellence, manchmal auch etwas kitschig. Thematischer Rahmen: Plastische Chirurgie, Umgang mit Vergangenem, Genexperimente und Körperlichkeit. Blut und Gewalt inklusive. Dabei aber irgendwie stilvoll, was wiederum beinahe schon gruselig ist. Durchaus gute Sache, im Rahmen von Filme, die ich sonst vermutlich eher nicht gesehen hätte und auch im diesjährigen Sneak-Schnitt definitiv im oberen Drittel. Nur eine Frage noch: warum sieht Antonio Banderas auf einmal aus wie Roger Moore?

Sneak Reviews #1

Tyrannosaur
UK 2011, 91 min.
R/B: Paddy Considine
D: Peter Mullen, Olivia Coleman, Eddie Marsan, ..

Was willste sagen, wenn dir eigentlich nach 10 Minuten Film schon komplett die Worte fehlen? Im Minutentakt rasen Oma Hans-Zitate durch den Kopf. Englands Subproletariat ist im Eimer; frei nach Sjöwall/Wahlöö hat der Sozialstaat gänzlich versagt und überlässt die unten eben sich selbst und ihren Unzulänglichkeiten. Aus jeder Faser beinahe jeder Unterhaltung hierin klappt irgendeine Gewalt nach außen. Von Anfang  an. Irgendwer schreit immer mal wieder irgendwen an, Fenster gehen zu Bruch, Menschen schlagen sich, Hunde sterben. Dazu: Bier, Schnaps, Beleidigungen, Drohungen. Niemand ist komplett sympathisch, die Meisten noch nicht mal das. Beklemmend. Einerseits. Andererseits: großartige Kamerabilder als Kontrapunkt, die eben doch Zwischentöne zulassen, Ruhe schaffen, die dem Publikum  in dieser an Ken Loach geschulten Sozialfarce (Drama ist hier dann doch das falsche Wort) letztendlich gar die Hauptfigur Joseph sympathisch machen kann.  Und mitunter schleicht sich in den rauen Umgang doch auch eine gewisse Herzlichkeit. Hat was, der Film, aber auch einiges Verstörendes.

(Eine Woche verspätet, das Ganze hier, weil.. ja, darum eben.)

Huhn

Wie jeden Tag stehen mein Typ und ich vor der Wahl des Tages: Mittagessen.
Es gibt da verschiedenste Möglichkeiten, die eine Entscheidung wirklich nicht leicht machen und immer wieder zu kleineren Streitigkeiten, in unserer sonst eher formschönen Beziehung, führen.
In einer Stadt wie Berlin kann man unter mannigfaltigen Anzählen von Fressbuden wählen, der Vietnamese an der Ecke ( da sind wir wirklich oft ), der Inder eine Straße weiter ( nicht so oft, weil da muss man ja so weit laufen ) und natürlich hätte man rein theoretisch auch die Möglichkeit, sich etwas zu kochen. Dazu kommt es jedoch selten.
Heute ist so ein Tag an dem ich nun beschließe, eine Ausnahme zu machen und schmeisse mein kleines Hausfrauengehirn an.
„Letztes Jahr habe ich doch mal ein Hühnchen gemacht, wie war das?“  Staub bröckelt hörbar.
Ich beschließe, auf dem Weg zum Supermarkt weiter darüber nachzudenken.
Sehr eilig ziehe ich mich an. Die Klamotten hatte ich schon an, nur die Schuhe müssen noch gesucht werden. Habe die erwischt, die meine Mama beim letzten Besuch wegwerfen wollte. Ich fühle mich ein wenig rebellisch.
Auf geht´s zum Supermarkt.
Dort angekommen bin ich dem Rezept kein Stück näher gekommen. Ich beschließe es drauf ankommen zu lassen, und improvisiere.
Diese Fähigkeit habe ich bereits in meiner frühesten Jugend entwickelt und bin immer wieder überrascht wie gut sie, über all die Jahre des Wohlstandes, erhalten wurde.
Ich werfe also allerhand Dinge in den Korb, von denen ich denke, sie könnten sich als Beilage für Huhn eignen. Möhre, Apfel, Pflaumen, Kartoffeln. Bei den Kartoffel muss ich kämpfen, ein Opa griff genau über meinem Kopf ins Regal. Er hatte ein Polyesterhemd an.
Nachdem ich nun alles mit einem großen Schein bezahlt habe, ( Ich zahle nicht gern mit großen Scheinen, da wirkt man schnell neureich. Es kommt allerdings nicht oft vor. Zum Glück ) trete ich hinaus und begebe mich auf den Rückweg, vorbei an kleinen Straßencafe´s und rauchenden Neureichen. Ich hoffe keiner sieht mir auf die Schuhe.
Zuhause werfe ich alle Zutaten auf den Küchentisch. Ich wasche das Huhn und muss dabei an eine der Sendungen denken, die kurz vor der Prime Time laufen. Bakterien im Schwamm und auf meinem Holzbrett. Ich beschließe, beides nach dem Kochen mal mit heißem Wasser zu übergießen.
Beim Schneiden muss ich an diese Dauerwerbesendungen denken, in denen sie Blechdosen mit dem Messer durchschneiden. Ob ich das mal probieren soll? Bei sechzig Euro für ein Messer müssten die das eigentlich durchhalten. Entscheide mich aus pazifistischen Gründen dagegen.
So, alles fertig alles in den Ofen, Ofen an und rausgehen. Nach fünfundvierzig Minuten komme ich wieder. Das Huhn ist fertig. Ich serviere das ganze in einem tiefen Teller und beobachte den Hund beim sabbern.
Ich hatte gehofft an diesem Tag am Esstisch zu essen, die Hoffnung zerschellt jedoch beim Betreten des Wohnzimmers. Der Typ hat sich bereits am Fernsehtisch niedergelassen und die Kiste angeworfen. Mittag bei Uns. Ich verspeise hochachtungsvoll mein Hühnerbein und versichere mich in regelmäßigen Abstände, ob es ihm denn nun schmeckt. Er sagt ja, ich denke er lügt nicht. Nächstes mal gehen wir wohl wieder zum Vietnamesen.

Noch mehr Meinung

Nach über neun Jahren beinahe regelmäßiger Partizipation und irgendwann auch schon einmal angefangener Sneak-Kritik, nehme ich mir jetzt mal vor, die Bewertungen, die ich sowieso wöchentlich (gegeben des Falles ich war überhaupt da) bei Twitter in die „Welt“ „rausschreie“, irgendwie noch auf fünf, sechs, neunzehn Sätze ausgeweitet hier zu bringen. Vielleicht braucht das Ganze noch eine gute Headline, unter der das laufen wird, aber im Prinzip: Here we go.