Alles raus lassen

Sich immer nur aufregen bringt gar nichts. Man muss sich beschweren!

Was jetzt erst mal verwirrend weil gleich klingt folgt einer tiefer liegenden Logik. Ein Dasein als Meckerkopf mag im Affekt entspannend wirken, so richtig ändern tut sich dadurch aber in den seltensten Fällen etwas. Also muss man die Auslöser des Unwohlseins mit ihren Schandtaten konfrontieren. In manchen Fällen führt das zu überraschenden Ergebnissen. David hat auf diese Weise ein Salatbesteck und ein paar Paketmarken kostenlos erhalten und musste sich dafür nur einmal beinahe selbst vollkotzen und sich ein aufblasbares Cowboy-nebst-Pferde-Kostüm aus der Packstation klauen lassen. Davon geht der strenge Geschmack im Mund und das traurige Gesicht des nicht beschenkten Geburtstagskindes natürlich nicht weg, aber man fühlt sich doch irgendwie ein wenig versöhnt. Und genau deshalb sollte man das mit seinen Problemen mit anderen immer so handhaben.

Meine Eingabe bei der Post wegen der faulen Zustellerin war nun allerdings ungleich erfolgloser. Alles, was man mir zusandte war ein Brief, der davon ausgeht, dass ich bisher zufrieden war und darauf hofft, dass ich demnächst wieder grenzenlos begeistert vom Service der bundesdeutschen Post bin. Das ist schade, irgendwie. Aber auf der anderen Seite fange ich ja gerade erst an damit, mal sehen was zukünftige Beschwerden so einbringen. Die Ergebnisse werden dann sicher hier präsentiert.

Antwort der Post

Heute mal was einbrocken

Ich war so ungeheuer stolz auf mich, dass ich den zugegebenermaßen etwas großelterlich anmutenden Schritt gegangen bin, und mich bei der Post beschwert habe über diese Postaktion, über die man sich wirklich nur aufregen kann. Insgeheim dachte ich, es wäre tatsächlich wichtige Post für mich unterwegs und ich hatte mir auch schon ausgemalt, welche Informationen, die ich schon seit einer Weiler erwarte, da endlich ankommen. Doch dann das. Und mit dem Wissen über meine eigentliche Postsendung tut es mir fast schon wieder leid für die arme alte Frau, die ich glaubte noch am Tage ihrer Schandtat gelbe Nettosäcke voller Einkäufe an ihren gelben Postwagen voller unzugestellter Sendungen hängen gesehen zu haben. Wenn die jetzt tatsächlich einen Rüffel kriegt und meine  Informationen nicht gerade oberste Geheimhaltungsstufe besitzen, sondern vielmehr eine gratis Probepackung von Tütensuppen, Suppengewürzmischung und Bratensoße waren, dann ist es vielleicht bald die gute Frau in Blau/Gelb, die auf so etwas angwiesen ist. Da mir dann aber einfiel, dass die Frau ja bei der Post ist und man bei der Post doch fast immer verbeamtet ist, wenn man diesen elitären Dress zugesteckt bekommt, und da sie ja jetzt Mindestlohn bekommt, und weil die Post jetzt auch wieder streiken will und weil es bei der Post mit egal wem eigentlich immer den Richtigen trifft, habe ich diese Gedanken dann schnell verworfen und freue mich über meinen losgewordenen Ärger und meine Tütensuppen. Wer jetzt denkt, Suppen find‘ ich klasse, der kann ja mal versuchen unter http://gefro.de/8.332 noch eine gratis abzustauben, die Aktionsnummer hinter dem dritten slash wirkte auf mich jetzt nicht so, als wäre sie nur einmal vergeben und mir dann zuzuordnen, deshalb einfach mal probieren. Das wäre dann auch ein klasse Offtopic der Woche, womit wir auch diese Kategorie wieder ein wenig befüllt hätten. Stark.

Pick'n'Whine (again)

Ich dachte mir doch, dass ich den Titel kenne, deshalb die schmale Erweiterung.

Eigentlich war mein Plan der folgende: Ich gebe ein wenig Geld für einen USB-Hub aus, zugegeben vielleicht ein wenig viel, benutze den ein wenig und habe dann einen wunderbaren Technik-Pick der Woche. Also ein wenig rumgeschaut und dann bei Daring Fireball eine nette Sache entdeckt und einen ersten Bremser erfahren, weil es ja wenig Sinn macht hier stolz rumzublöken, wenn der tolle Pick ja schon im großen Stil breitgeschmissen wurde. Aber das entband mich ja nicht von der anstehenden Lösung des Problems (das kein wirkliches ist, aber sich gut anfühlt, wenn es behoben ist) mit den wenigen USB-Ports. Also habe ich mal den amazon angeworfen, das Gerät gefunden, zwar nur aus Zweithändlerhand, aber damit hat man ja gerade bei amazon ganz gute Erfahrungen machen können, alles zusammengeklickt und bestellt und dann hieß es max. 4 Tage und das Teil ist bei den Nachbarn abgegeben. Aber wie so oft kommt es häufig anders und meistens als man denkt. Aus den vier Tagen wurden dann zwölf, weil mein Anbieter auf zwanzig Marktplätzen gleichzeitig verkauft und es da schon mal sein kann, dass man bei dem einen kauft und über die anderen das Produkt schon weg ist. Und dann hatte der Großhändler auch nichts auf Lager, versprach aber, etwas bis Pflaumenpfingsten zu bekommen. Das passierte dann auch nicht und eine gefühlte halbe Ewigkeit später und natürlich nur auf eigene Nachfrage, konnte man mir sagen, dass noch mal gute fünfzehn Tage vergehen würden, aber ich könnte nach wie auf das Angebot (das ich nie bekommen hatte) eingehen, den Artikel nicht zu bestellen und eine Gutschrift bekommen. Das habe ich dann angenommen und in meiner Enttäuschung noch mal bei amazon nachgesehen, ob auch andere arme Tröpfe da reingelegt und vertröstet werden und siehe da: Da gab es den USB-Igel und zwar vom amazon-Mann höchstpersönlich, das letzte noch Vorrätige. Also zugeschlagen und einen sehr schnellen Versand erlebt, der jetzt allein deshalb noch nicht abgeschlossen ist, weil der faule Sack von Postzusteller mal wieder nicht bei den Nachbarn abgeben wollte, sondern nur in der Boutique im Nachbarhaus reinschaute. Und das am Samstag Nachmittag, so dass ich am Samstag später Nachmittag da nichts mehr abholen konnte, weil ja schon zu war. Dann eben am Montag, ist scheiße, aber ist jetzt so. Aber Pustekuchen, der gute Laden macht immer erst ab 12 Uhr auf und am Montag schon mal gar nicht. Das ist klasse. Ich weiß auch schon, was passieren wird, wenn ich denn morgen tatsächlich das finale Produkt auspacken sollte: Es wird aus mehr Teilen bestehen, als in der Packungsbeilage angegeben ist und dann geht das Spiel bestimmt noch ewig so weiter. Was lernen wir daraus? Zwei Sachen: Eigentlich kann man heutzutage nichts mehr kaufen und sollte das Leben des eremitischen Käsebauern wirklich mal in Erwägung ziehen. Oder man sollte wenigstens anfangen, ein paar Affiliate Partnerschaften abzuschliessen und in diese ewigen Onlinekaufenttäuschungsberichte Links zu Anbietern einfügen, die einem dann ein Schmerzensgeld ermöglichen, von dem man sich wieder neuen Scheiß kaufen kann.

Mr. wie?

 

Hab fleissig Wäsche gewaschen und sogar aufgehangen, E-mails getippt, Krümel aus dem Toaster gesaugt, dem Zahnputzbecher eine neue Zahnbürste spendiert und eine neue Rasierklinge auf den Rasierautomaten gestöpselt…
Da im Kühlschrank lange Weile herrscht, hab ich mich zu Vietnamesen verlaufen der, wie ich später auf der Rechnung las, einen seltsam komischen Namen hat und mir eine lecker Suppe bestellt. Ich zeigte mit dem Finger auf etwas, das laut Beschreibung nach Suppe klang und habe das so bei der Bestellaufgabe, nocheinmal möglichst unmissverständlich kommuniziert. Also Finger drauf, Nummer ansagen (22) und dazu deutlich Suppe rufen: „SUPPE 22 … JA?“
Wenn man das nicht beachtet und lieber per pseudovietnamesisch versucht zu bestellen, bekommt man mit Sicherheit frittierte Hundefüße in Reispapier auf Thaibrasilikum und das ganze mit etwas gewürzt das mit ohne Zweifel dem Biowaffengesetz unterliegt. Wer eben PAN WAN WAU TAO WATANAWE bei der Bestellung bellt, bekommt sicher keine Suppe.
Ich bekam Suppe, ob 22 oder 133 ist auch egal, Hauptsache keine Dackelfüße!
Die war bis zur Hälfte ganz gut, nach dem ich rote Punkte mit meinem Besteck aus der Suppe 22 gefischt hab. Wohl noch Reste vom frittierten Hund, die der Herr vor mir bestellte, sicher ohne es zu wissen.
Doch dann hab ich auf irgend so ein grün-gelbes Teil gebissen, und bunte Farben blitzen mir durch den Kopf, Schweiß trat auf die Stirn und Dampf aus den Ohren und ich war auf den Hund gekommen.
Eigentlich schmeckte ich garnichts mehr, doch mir ging der Dackel nicht aus dem Kopf…Sinnkriese.
Bezahlt und raus an die frische Luft, das Telefon gezückt und Abwechslung gesucht…7 Leute angerufen keiner hat Zeit oder Lust der Rest geht garnicht erst ran, wozu habe ich eigentlich 117 Telefonnummern gespeichert?
Bescheidener Sonntag irgendwie…
d.
mrlong

 

Wenn der Kopf zu ist

Heute mit Widmung: Dieser Text ist für zwei meiner besten Freunde: Johannes, den Täufer und Johannes, den Klopapierkäufer. Ein wenig aus der Reihe, aber dafür von Herzen kommend, von mir, ganz tief drinnen. Dazu passend: Ich bin krank, habe den Schnupfen meines Lebens (auch etwas, das von ganz tief drinnen zu kommen scheint). Und ich habe kaum Taschentücher im Haus, will mir aber auch keine kaufen gehen. Also muss die Lösung woanders gesucht werden. Was gibt es noch an Zellstoffartigem im Haus? Richtig. Klopapier (was für ein Anschluss an die Raststättengeschichte!) und Küchenpapier. Von beidem habe ich schon ungefähr je eine ganze Rolle verbraucht. Und am Ende, da bleibt ja doch noch etwas.

Diese Überbleibsel, und jetzt komme ich einmal mehr darauf zurück, warum ich bei Matthis Charakterkartenspiel „Monsieur Penis“ gezogen habe, kann man hervorragend z.B. in der närrischen Zeit verwenden, als Kostüme o.ä.
So kann man sich denn auch bei etwas erwachseneren Veranstaltungen spaßenshalber komplett entkleiden und den kleinen Mann, der da frei rumhängt mit solch einem Rohr bedecken (s. Abb. 1).

kurzes Rohr
Abb. 1 – Für den Mann, der etwas zu verbergen hat und es auch tun sollte.

Auch hier gibt es sicherlich Leute, die meinen, das würde nicht reichen. Dafür gibt es dann die erwähnte Rolle Küchenpapier (s. Abb. 2).

langes Rohr
Abb. 2 – Nein, dass das Teil irgendwie schief fotografiert ist hat diesmal keinen tieferen Sinn.

Was aber wirklich der Knüller an der ganzen Geschichte ist, ist die Modularität des Bausystems. Ähnlich den Red Hot Chili Peppers mit ihren abnorm langen Genitalsocken kann man sich auch hier unter Zuhilfenahme handelsüblichen Klebestreifens ein unglaubliches Rohr zaubern, das dazu auch noch wesentlich stabiler ist als jede alte Socke. Blender aufgemerkt! Ja, man kann hier durchaus den einen oder anderen Zentimeter dazuschummeln.

Rohrvergleich
Abb. 3 – Die Modularität besticht.

Jetzt wäre der Spaß natürlich nur halb so groß, wenn man sich nicht auch noch dazu hinreißen lassen könnte, die Rohre mit Pappmaché zu bekleben und mit lustigen Augen und Ohren zu versehen. Der Phantasie sind auch hier, wie bei Art Attack für die Kleinen, keine Grenzen gesetzt.
Ich würde jetzt gern sagen, dass dieses neue Partybastelbogenset (diverse Rohre, altes Zeitungspapier für Pappmaché, Leim, Klebestreifen, Wasserfarben und eine spezielle Pappschere) demnächst in Massenproduktion geht, aber vermutlich würde ich dann einen Riesenärger mit der Klopapierlobby bekommen, wenn nicht jemand anderes zuvor schon diesen Beitrag als anstößig irgendwo meldet und die geschätzten Herren vom BKA vor meiner Tür stehen. Wenn es einen Mutigen gibt, der diese Idee vertreiben möchte, gegen ein Belegexemplar und die Erwähnung als geistiger Vater trete ich meine Rechte ab und wünsche viel Erfolg. Sollte jemand sich solch ein Rohrschonerrohr mit den im Handel befindlichen Materialien selbst herstellen und das Ganze hübsch bunt angemalt haben, ich würde mich über ein Foto (des leeren Rohres!!!) freuen.

Unentschuldbar

So. Weiter geht es. Tag zwei des Urlaubsexperimentes, wenn man so will. Und was steht vor dem Urlaub immer, richtig, die Reise. Was man interessanterweise immer wieder zwischen den Reisen vergisst, sind die Unannehmlichkeiten, die da teilweise mit verbunden sind. So sitzt man ja gut und gern auch mal einen ganzen Tag im Auto und erfreut sich an sämtlichen möglichen Geschwindigkeitszuständen, bis hin zum totalen Stillstand. Dann gibt es dazu noch die Raststätten mit ihren Raststättentoiletten und natürlich dem berühmten Raststättentoilettenpublikum. Wenn man sich seinen Blasenfüllstand dann auch noch ähnlich gut wie ich einteilen kann und am ersten Platz nach der österreichischen Grenze die Erleichterung sucht (das ist der Platz wo alle Welt noch rasch die Vignette kauft!), dann hat man gewonnen. Aber es ist auch ein Erlebnis, zu sehen, wie die vormals so streng beachteten Grenzen zwischen den Geschlechtern hier zwischen Bocki mit Sempf und über dem Boden verteilten Pipi aufgehoben werden.
Zurück im Automobil geht das große reisebegleitende Spiel „Wer versucht sich als erstes den Kopf mit dem elektrischen Fensterheber abzusäbeln weil schon wieder das gleiche Lied im Radio läuft“ weiter. In diesem Falle war es „Apologise“ von Timbaland und One Republic, wenn mich da nicht alles täuschen sollte (gefühlte sieben bis zweihundert Mal lief dies Epos). Ein würdiger Kandidat für diesen Hasspreis also. Ach, und ich frage mich, wann ich das letzte mal so unglaublich gut über die tagesaktuelle Politik und die Staus auf dem Münchener Autobahnring informiert gewesen bin.
klobon.jpg

Was man vielleicht auch noch machen könnte, wäre, die Autobahnklogutscheine zu sammeln und die dann vielleicht bei Ferero gegen Fernfahrerfanausrüstung eintauschen. Gibt es tatsächlich Menschen, die einen halben Euro (immerhin eine ganze Mark!) für die Toilette ausgeben und sich dann wieder anstellen, um einen Kaffee zu kaufen, der sie nach maximal weiteren 50 Autobahnkilometern zum erneuten Kloeinkauf zwingt?

Aufräumarbeiten

So. Zurück aus dem Winterurlaub und versehen mit ein paar Erlebnissen kann jetzt ja die Abarbeitung des Aufgestauten beginnen. Und fürs Protokoll: Einfach klasse, wenn man wieder nach Hause kommt und dann in den Samstagabend-Partyverkehr gerät, sowieso nur die S-Bahn fährt, und das so unregelmässig, als wäre schon Montag und der Notfahrplan in Betrieb. Dazu die Information, dass das schon lange so läuft und wohl auch noch lange so laufen wird und dass das Auto an einer der vermeintlich teuersten Stellen kaputt gegangen ist. Da freut man sich, zurück zu sein und seine Zeit sinnvoll anlegen zu können.
Was jetzt aber die vorangegangenen Erlebnisse angeht: Jedem Menschenfreund und auch denen, die es werden wollen sei von Ganzem Herzen einmal eine Fahrt in der S5 vom Ostkreuz aus an einem ganz normalen Freitagabend, vielleicht so gegen 21.30 Uhr, angeraten. Zumindest für die kurze Strecke bis nach Birkenstein kann man da herrlich interessante Menschen kennenlernen. Dazu sollte man dann nur noch ein wenig Reisegepäck bei sich haben und bedenken, dass man eine Station vor dem Fahrtende der Partywütigen, also nur Zentimeter vor dem Kontrast, noch einmal die Bahn wechseln muss. Von einer Bahn in Normallänge in eine auf zwei Wagen Verkürzte. Das ist Tokyo für Arme, Kuscheln für Einsame und Freudentaumel für Triefnasen. Für die ganz Fortgeschrittenen empfiehlt es sich, wiederum eine Station zuvor schon einmal die schweren Taschen und Koffer einen Wagen weiter nach vorn zu transportieren, damit man nachher nicht böse erwacht, wenn man in Mahlsdorf feststellen muss, dass die Tür an der man seit nunmehr gefühlten zweihundert Stationen stand sich nicht öffnen lässt.
Alles in Allem ein würdiger Auftakt für eine Zeit der Erholung, der sich nur noch durch einen Magath’schen Waldlauf mit Rollkoffer auf dem Rücken toppen ließe.

Walk like Virus

So, nun scheinen die meisten Viren meinen abgemergelten Körper wieder verlassen zu haben, nicht jedoch ohne ein bleibendes Gefühl von Flau bis Übelkeit in mir zu hinterlassen. Doch was heißt das jetzt mal ganz konkret (wie Michael Friedmann wohl in seiner Talk Show kess fragen würde und das nicht ohne dabei seinem Gegenüber die glänzende Stirn ganz nahe vor dem Gesicht zu Parken, die Zähne zeigend eine Hand auf das Knie des Gesprächspartners zu legen und die nächste Gelegenheit ab zu warten, dem Gast beim Erklärungsversuch ins Wort fallend, sich zur Kemera zu drehen und freudig verkünden ‚Das war Micheal Friedmann…‘ APPLAUS) ?Das heißt lieber Michel und zwar ganz konkret, das man auch mal im Bus, eben noch guter Dinge und diesmal nicht die Gedanken kreisen, sondern die Gedärme von Null auf gleich Achterbahn fahren.    Das heißt, ganz konkret, panisch den STOPknopf drücken, die Lippen ganz ganz fest zusammen pressen und auf das befreiende Zischen, der sich öffnenden Bustür warten….und das heißt zu dieser Jahreszeit leider auch , ganz konkret, wenn man diesen Anfall am Opernplatz hier in Berlin erlebt, ich aus dem Bus stürze, nach frischer Luft schnappend, in eine Wolke-de-Odeure der Sonderklasse stolpere. Folgende Gerüche seien besonders erwähnt: gebrannte Mandeln, Glühwein und halber meter Bratwurstgeruch. Keiner dieser war sonderlich hilfreich!Frohes Fest*