Alles raus lassen

Sich immer nur aufregen bringt gar nichts. Man muss sich beschweren!

Was jetzt erst mal verwirrend weil gleich klingt folgt einer tiefer liegenden Logik. Ein Dasein als Meckerkopf mag im Affekt entspannend wirken, so richtig ändern tut sich dadurch aber in den seltensten Fällen etwas. Also muss man die Auslöser des Unwohlseins mit ihren Schandtaten konfrontieren. In manchen Fällen führt das zu überraschenden Ergebnissen. David hat auf diese Weise ein Salatbesteck und ein paar Paketmarken kostenlos erhalten und musste sich dafür nur einmal beinahe selbst vollkotzen und sich ein aufblasbares Cowboy-nebst-Pferde-Kostüm aus der Packstation klauen lassen. Davon geht der strenge Geschmack im Mund und das traurige Gesicht des nicht beschenkten Geburtstagskindes natürlich nicht weg, aber man fühlt sich doch irgendwie ein wenig versöhnt. Und genau deshalb sollte man das mit seinen Problemen mit anderen immer so handhaben.

Meine Eingabe bei der Post wegen der faulen Zustellerin war nun allerdings ungleich erfolgloser. Alles, was man mir zusandte war ein Brief, der davon ausgeht, dass ich bisher zufrieden war und darauf hofft, dass ich demnächst wieder grenzenlos begeistert vom Service der bundesdeutschen Post bin. Das ist schade, irgendwie. Aber auf der anderen Seite fange ich ja gerade erst an damit, mal sehen was zukünftige Beschwerden so einbringen. Die Ergebnisse werden dann sicher hier präsentiert.

Antwort der Post

Veröffentlicht von konrad.

Eighty percent of success is showing up.

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.