Praktikumssuche erfolgreich abgeschlossen

Die herzliche Ankündigung meiner Wenigkeit darf nicht lange auf Resonanz warten.

Ja, ich bin auch dabei und habe heute sogar passenderweise, nachdem ich wochenlang im Jammertal verschollen war, mal was von der sonnigen Seite des Lebens zu berichten. Ewig zu kurz gefasste E-Mails und furchtbar viel Verwirrung meinerseits später, kann ich nun verkünden, nach einem etwas holprigen Telefonat nach Stockholm, glückliche Gewinnerin (Trommelwirbel!) eines Praktikumsplatzes in der schwedischen Hauptstadt zu sein. Glückwünsche werden gern entgegen genommen.

Es ist kein Widerspruch, wenn man sich widerspricht

Frei nach diesem Motto kann ich dann hier voller Stolz unsere erste Tochter ankündigen. Sie heißt Blogholm, interessiert sich sehr für das Leben in Stockholm und mag davon auch gern berichten. Zu finden ist sie genau hier: http://blogholm.gerndesign.de/

Genaueres dort gibt es dann ja bekanntermaßen erst ab Mitte/Ende August und auch die Differentialdiagnose wird sicher nicht vergessen werden. Soweit.

Es ist ein Mädchen

Das ist dann hier also ein Tochterblog von Differentialdiagnose und in nicht mal mehr 35 Tagen geht die Reise nach Schweden und also die richtige Berichterstattung hier los. Entgegen anderslautender Aussagen wird also alles rund um den Stockholm-Aufenthalt von August 2008 bis Januar 2009 hier festgehalten. Mal sehen, wie das alles dann so wird. Den ersten Beitrag zur Vorberichterstattung kann man hier noch einmal nachlesen, ich werde ihn nicht doppelt posten. Soweit für den Augenblick.

P.S.: Einige Anpassungen, oder wie der gute Achim Schaffrina vom DesignTagebuch gern schreibt: anzuziehende Schrauben, wird es hier sicherlich noch geben, aber das sollte im kaum merklichen Bereich geschehen. Wem etwas seltsam erscheint, der melde sich doch einfach bei mir.

P.S. 2: Apropos Mädchen: Marie versprach hier auch ab und an ein wenig ihre Freude und/oder auch andere Erlebnisse vor Ort zu schildern. Happy Birthday und willkommen.

Aller Anfang ist scheiße mit WordPress

Für das was hier passieren soll hatte ich bereits vor gut einem Monat einmal WordPress in einer weiteren Instanz auf dem Server aufgesetzt und eingerichtet. Dann kam es aber wieder einmal anders als ich das dachte und beim Ändern der Permalinkstruktur flog mir das komplette Teil um die Ohren. Das führte mich so sehr in die Verzweiflung, dass ich das Projekt aufgab und mir dachte, dann das bestehende System bei der Differentialdiagnose zu nutzen. Für eine kurze Übersicht der bisher erreichten Dinge und der to do Liste reichte es dann. Da ich aber insgesamt unzufrieden mit der Situation war und das hier lieber gesondert hatte haben wollen gab es heute einen erneuten Versuch in der Richtung. Zunächst natürlich mit dem selben Ergebnis wie oben geschildert. Ein paar google-Befragungen, entgeisterte Blicke auf den Monitor und logik- und verständnisferne Beratungen mit Armin später scheint es jetzt aber zu laufen und sogar mit halbwegs brauchbaren, sprechenden Links. Das nur zur näheren Erklärung und weil ich auf die Hinzunahme dieses Frusteintrages am Anfang trotz gut gemeinter Ratschläge in anderer Richtung nicht verzichten wollte.

Der Schlüssel zur Meisterschaft

Nachdem Deutschland also gestern nur Zweiter geworden ist, und das zu Recht, rückt der eigentlich Meister Spanien wieder mehr in den Fokus. Bei meinem gestrigen Abendausklang schlug ich in etwa den gleichen Weg wie nach dem WM-Finale von 2006 ein und kam dabei auf den eigentlichen Schlüssel zum erfolgreichen bestehen in nationalmannschaftsbasierten Fußballturnieren. Es sind nicht die Trainer, keine einzelnen Spieler, es ist das Restaurant an der Ecke Kollwitzstraße/Wörther Straße!
2006 war es noch ein Italiener und die versammelte Mannschaft auf dem Gehweg davor, die mich betrübten, gestern jubelten die Angestellten und Gäste der spanischen Tapas-Bar. Wer in zwei Jahren also in der jeweiligen Tipprunde richtig abräumen möchte, der nehme den Umweg in Kauf und schaue, welche Nation dort Speis und Trank anbietet, oder besser noch und ungleich patriotischer, der eröffne dort noch rasch ein Geschäft mit deutscher Hausmannskost. Vielleicht reichen ja sogar Curry- und Bockwürste.

"Da hinten ist die Pipi-Ecke…

…wenn was ist für den Notfall.“

Mich erstaunt das Selbstverständnis und die Selbstwahrnehmung dieser Zugezogenen immer wieder. Ihr rurales Denken können sie anscheinend so schnell nicht ablegen und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Hinterhöfe zu Kinderlandverschickungsbauernhöfen werden. Dies ist seit einer Weile auch bei mir auf dem Nachbarhinterhof so. Es fing an mit einem Planschbecken, wurde erweitert um einen Grill, ein überdimensioniertes Trampolin, eine Hollywoodschaukel, zwei Strohballen und teilweise zwei Katzen, dazu jede Menge Kleinkindplasterollgefährte und frisch aus dem ökologischen Holzspielzeugladen ein paar Dosen, die man stapeln und mit Tennisbällen bewerfen kann, um sich Wasserbomben zu verdienen.
Dass die Konzentration durch Tierlautimitationswettbewerbe nachhaltig gestört wird erklärt sich da von selbst. Man kommt aber auch in den Genuß sehr intimer Einblicke, da ist dann schon mal die Rede von Psychen, die Schwangerschaften beschleunigen, Kataloge von unmöglichen Kindernamen finden ihre Erprobung in RL und zum Pissen geht man nicht mehr in den ersten Stock, man lässt es einfach in der nächstbesten Ecke laufen. Ich bin begeistert, vor allem dann, wenn die Elefantendompterin, die über mir wohnt, parallel zur akustischen Kulisse wieder ihr neuestes Programm einstudiert.

Blogholm

Ich wurde angehalten, hier einige Schritte und Etappen des momentan noch bevorstehenden Stockholm-Aufenthalts zu dokumentieren, dem komme ich dann hiermit schon einmal nach. Da das Ganze mit einem neu aufgesetzten Blog einfach zu stressig ist und meine Versuche von Fehlern übersäht waren, vor allem aber weil es unglaublich cool klingt, wenn man sich als Stockholm-Korrespondent melden kann, werde ich mich mit meinen Schachtelsätzen einfach hier wieder an Differentialdiagnose anhängen.

Folgendes ist aktuell klar:

  • Die Fähre ist gebucht für den 12.08.2008 um 8:00 Uhr
  • Ein Countdown-Timer-Widget zählt diese Zeit bis dahin runter
  • Ein Zimmer in Kungshamra, nördlich von Stockholm, wurde mir angeboten. Das muss ich dann nur noch per Anzahlung annehmen. Was besser wird wohl schwer zu finden sein.
  • Ein deutsches SEB-Konto bringt dir in Schweden so ziemlich gar nichts, da heißt es vor Ort ein Girokonto eröffnen. Überweisungen in Euro sind ja dank IBAN, etc. kostenlos und werden dann auf dem jeweiligen Konto in Landeswährung gutgeschrieben.
  • Mein Telefonanschluss ist gekündigt und hoffentlich kriegt Alice das auch wie gewünscht hin.
  • Die Jacken sind noch mal gewaschen und imprägniert.

Folgendes gilt es demnächst in Angriff zu nehmen:

  • Ich brauche eine Regenüberzugshose zum Radfahren.
  • Die Learning Agreements sollten besprochen und abgeschlossen werden.
  • Das Zimmer muss angezahlt werden.

Ohne Sinn und Verstand

Bloggen ist ja irgendwie das twittern für Leute, die auch lieber einen Anruf tätigen, als sich in 160 Zeichen einen abzubrechen. Das da inhaltlich trotz größerer Wortanzahl nicht immer allzu viel Mehrwert bei rumkommt ist eine andere Sache. Um aber den längst vergessenen Delling des Monats zu gewinnen (ja Kristian, du kannst hier fame zurückgeben!) ist das eine wunderbare Überleitung zu meiner Überlegung, sämtliche Qualitätsansprüche über Bord zu werfen und auch mal etwas Kurzes und vielleicht nicht harscharf Pointiertes rauszulassen. In diesem Fall einfach ein kleines Zitat, das meiner Einschätzung nach auch ein früher Tomte-Titel hätte sein können.

In Wim Wenders Film Don’t come knocking (Warum hat man den Titel eigentlich nicht ins Deutsche übersetzt? Bitte nicht eintreten oder Wenn der Postmann dreimal klopft wären doch Brüller gewesen.) sagt eine beinahe verheulte ältere Dame zu dem Vater ihres von diesem vernächlässigten Sohnes: „Du hast dich nur selbst bedauert, Howard!“ Das hat mich erfreut und wäre sicher noch besser gekommen, wenn die gute nicht auch noch selbst den Reim festgestellt und diese Feststellung erwähnt hätte, aber man kann ja bekanntlich nicht immer alles haben/kriegen. Im Gespräch mit Armin stellte sich uns dann noch die Frage, wie der Jokus im Englischen funktioniert und ob der Wim für einen Witz den Namen ändern würde. „Do not regret, Brad!“ oder „All you have for yourself is pitty, Smitty!“. Nargh, nee, das wird es wohl nicht gewesen sein. Wer jetzt die DVD im Schrank hat und mal nachhören mag, der ist hier herzlich willkommen die Wahrheit zu berichten, getreu dem claim in unserem header.

Zweiter Vorname: Gefahr

Ich habe gerade ein Eis gegessen und mir gleich danach ein Glas Cola eingeschenkt. Und: ICH LEBE NOCH! Alles, was man mir als Kind beigebracht hat scheint sich als eine einzige große Lüge aufzutun. Morgen gehe ich mit vollem Magen schwimmen!
Wenn das mal nicht ein MythBuster-ähnliches TV-Format abgeben würde. Vielleicht sollte ich das schnell mal rausbringen, bevor das jemand anderes tut. Obwohl das ja heutzutage auch kein Problem mehr ist. Und ich meine hier nicht die einfachen Kopien erfolgreicher Primetime-Formate wie WWM, die man einfach aus den USA lizensiert oder auch nicht hierzulande übernimmt. Ich denke da vielmehr an Sarah Kuttner, von der ich gestern Abend bei Schmidt & Pocher hören durfte, dass sie wohl ab und an in die Berliner Zeitung vom Sonnabend sieht (das hat sie natürlich nicht gesagt!). Und da hat sie sich jetzt gedacht hat, dass man das lustige Format „Wer steckt hinter dieser verrückten Kleinanzeige“ mal in einem 30 Minuten-Format in der ARD oder so verbraten kann. Das ist schamlos. Pfui!

Leitungswasser Kicktipp EM 2008

Cross-promotion ist besonders wichtig, wenn man nicht in der Lage ist virales Marketing zu initiieren.

Was so unglaublich gut klingt, dass man es fast schon für sich stehen lassen könnte ist eigentlich nur ein Gedankengang gewesen, der mir am Ende der Idee kam, doch mal für unsere lustige Fußball Europameisterschaft Leitungswasser Kicktipp Runde 2008 ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Ich habe dem Drang widerstanden, das alles in ein Wort zu packen, weil das bestimmt ein Stück weit über die Zeile hinaus gelaufen wäre.

ALSO KONKRET:

Leitungswasser.net bittet zur frohen Tippabgabe unter

http://kicktipp.de/leiwa-em.

Das hat bisher immer Spaß bereitet und traditionell auch ein paar mehr Leute angelockt als die Bundesliga Saison, ist ja auch in gut drei Wochen gegessen, da schafft man das mit dem regelmäßigen Tippen ganz gut.
Das Brainstorming zu Hauptpreisen verlief bisher noch ohne Ergebnis und ich wage zu bezweifeln, dass man es durchgedrückt kriegt, von jedem Geld einzusammeln, um auf dem Polenmarkt ein Trikot zu kaufen, deshalb erst mal abwarten, was die Muse so sagt. Es würde mich aber freuen, wenn trotzdem der ein oder andere sich dafür anmelden würde. Und wie wir immer sagen: Habt auch die Bonuspunkte im Auge!