Ach, wie toll wird Malmö!

Ja wir schämen uns nicht es zuzugeben – ab hier möchte ich nicht für Hannes reden – aber Armin, Konrad und ich sind begeisterte ESC Zuschauer. Allerdings nicht auf die fanatische Art und Weise, mit Käseigeln, Fähnchen oder Voting-Listen! Keineswegs würden wir da irgendeine große  Sache daraus machen wollen!

Dieses Jahr freut uns besonders, dass der ehemalige »Grand Prix Eurovision de la Chanson« wieder in seinem Mutterland Schweden stattfinden wird. Genauer gesagt in Malmö. Auch Deutschland hat sich bereiterklärt, wieder jemanden hinzuschicken (Überraschung!), jedoch wird das vorab Voting nicht nach dem Stefan Raab’schen Prinzip der letzten drei Jahren inszeniert werden. Man einigte sich, dass die Künstler nicht aus dem Pöbel herangezüchtet werden sollten, sondern dass man auf „manifestiertere Acts“ der Popwelt zurückgreifen wolle. Um sich letztendlich zu einigen, wen man nach Malmö versendet, wird an dem Abend des 14.02.2013 ein Tele-Voting stattfindet, das euch einerseits de Möglichkeit zur Abstimmung bietet, wobei ihr andererseits die Möglichkeit habt schon vorher bei eurer lokalen, öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt zu wählen. Hier zum Beispiel der Link für alle Berliner!

Aber das Beste kommt zum noch! Am Abend des vierzehnten Februar Zweitausendunddreizehn wird eine Fachjury bestehend aus:

Mary Roos: Die Tante für den fachfrauischen Schlageraspekt

Peter Urban: Die (und das ganz unironisch) ESC aka GPE dl C Experte, dessen Stimme schon Jahrzehnte (ach was sag ich Jahrhunderte) lang den ESC prägte

Anna Loos: Jan Josef Liefers angetraute und Tamara Danz Nachfolgerin bei der Ostrock Band Silly. Mmh… Expertin für… Singen

Tim Bendzko: Der Experte für den souligen, melancholischen Friedrichshainer, der weiß, wie’s tickt bei den Jungs und Mädels zwischen 14 und 29.

darüber befinden, wer ESC tauglich ist und wer nicht. Also wird wieder auf alltbewertes zurückgegriffen.

Na denn is ja alles klar. Ihr wisst, wo ihr wählen könnt, doch noch gar nicht wen. Darüber will ich noch gar nicht so sehr viel erzählen und biete euch hier einfach die Möglichkeit in die 12 Beiträge reinzuhören: http://www.eurovision.de/teilnehmer/index.html

Viel Spaß dabei

Bis bald und besten Gruß

Philipp

 

Und ich denke gerade in den folgenden Punkten stimmen wir überein!

Und ich denke gerade in den folgenden Punkten stimmen wir überein:

 

Der Sommer war zu mild, um eine echter Sommer zu sein.

Und jetzt ist es zu früh, um schon Herbst zu sein.

Wenn man bedenkt, dass Mai und April viel zu warm waren, um noch Frühling zu sein.

Zudem es heut viel zu schön war um schon so kalt zu sein und es viel zu kalt ist, als dass diese gottverdammten Mistmücken noch irgendeine Daseinberechtigung hätten.

 

Wetter macht glücklich und deprimiert zugleich. Scheinbar darf es uns das Wetter nie recht machen. Da kann man von Glück reden, dass es kein schlechtes Wetter gibt! Pünktlich zu Beginn der ersten sich verfärbenden Blätter hat die Weihnachts-Patisserie den Hasen alle roten Glockenbändchen abgenommen um sie den umgeschmolzenen Rentieren anzuhängen und erinnert uns dadurch ab ca. Anfang September subtil daran, dass wir bald mit Socken am Kamin und unseren Liebsten unterm Baum Geschenke auspacken werden, während Vati draußen fröhlich die Einfahrt frei schippt. Aber das passt uns auch wieder nicht. Man will halt nicht an Schnee-Kamin Abende denken, während die Bereiche unter- und oberhalb der Badehosenzone noch in zartem Vollmich-Trüffel-Parfait anfangen auszubleichen. Aus Trotz machen wir uns konsequent – und doch gestresst – wie die letzten Jahre pünktlich um 9:00 Uhr des 24.12. auf den Weg die paar letzten Geschenke zu besorgen, die uns noch fehlen; und auch noch die paar ersten, die uns noch fehlen. Frust macht sich breit, denn genau an diesem Tag, an dem wir wissen, dass alles möglich sein sollte, müssen wir härter denn je lernen, dass die allseits gepriesene weihnachtliche Harmonie spätestens bei dem Satz „Das müssten wir erst noch bestellen!“ ein jähes Ende findet.

Schön! Das ändert sich ebenso wenig, wie die Weihnachtsschokolade zu Beginn des Altweibersommers.

Merke: Obgleich uns die Schokoladenindustrie ab September an das Kaufen der Weihnachtsgeschenke erinnert, lehnen wir Weihnachten genauso eklatant, wie das Wetter ab und kaufen alles auf den letzten Drücker!

Ich freue mich euch beruhigen zu dürfen, dass wir getrost einen milden, matschigen Winter, dafür jedoch herbstliche Weihnachten erwarten dürfen.

 

Frohes Fest!

philipp.

Die Sache mit den Socken

Da sitze ich nun so da und glaub des Rätsels Lösung rollt mir auf dem direkten Wege über das Hosenbein auf das Laminat. Ich bin der festen Überzeugung, dass Socken, die verloren gehen wollen, eine Strategie entwickelt haben sich im Hosenbein fest zu haken, um – selbst nach dem nächsten Waschgang – beim Laufen auf der Straße auf den Gehweg fallen und somit in die vermeidliche Freiheit zu gelangen. Vermeidlich? – Ja vermeidlich!