Warum ich eine Hose trage

Ist es immer noch lustig, wenn man durch die überfüllten Straßen im Prenzlauer Berg zieht? Da wo entnervte Eltern ihre kauzigen Kinder (Ja, richtig, Alliterationen!) vor sich her jagen? Die Antwort müsste in gut 99% der Fälle ein eindeutiges Nein sein.

Doch heute ein König, heute ein Hoffnungsschimmer.

Kind A verfolgt Kind B, das neben dem Mülleimer steht. Der Vater schiebt Kind C auf dem Fahrrad. A will zu B aufschließen, doch die Hose rutscht. Wir sind aber Kinder, wir haben noch kein Schamgefühl. Anders der Papa, der ruft: „InsertBeliebigenKindernamenHere, deine Hose!“ Kind A dreht sich herum und grinst einfach nur breit. In der Zwischenzeit habe ich es geschafft an diesem Elend vorbeizuradeln, da tut es einen Schlag. Das ist natürlich übertrieben, denn es war vielmehr ein Patsch. Vom Schweigen erfüllte Sekunden folgen, in denen man sich fragt, ob das Kind jetzt erstickt oder einfach nur nachdenkt, ob das gerade weh getan hat. Und dann bricht es los, das Martinshorn der Kleinwüchsigen. Eine Katastrophe.
Wir halten zwei wichtige Erkenntnisse fest:

  1. In-Ear-Kopfhörer sind ein Segen.
  2. Schamgefühl ist Klasse. Es sorgt dafür, dass du nicht auf die Fresse fliegst.

Veröffentlicht von konrad.

Eighty percent of success is showing up.

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