Nicht schon wieder … Aphorismen

Ich weiß, dass ich eventuell langsam wie besessen davon wirke und sicher dem ein oder anderen damit auch gewaltig auf den Keks gehe, mitunter auch schon mir selbst, aber ich muss doch noch mal bei diesen Aphorismen einhaken. Mein Eindruck soweit ist ja, dass Aphorismenbücher das Ergebnis eines kreativen Geistes sind, der zwar gute Ideen produzieren kann, sie aber nicht bis zu einem besseren Ende verfolgt. So sammeln sich mit der Zeit unzählige Buchtitel an, doch ein Buch entsteht dabei nie. Eigentlich also genau das Richtige für mich und uns hier, wenn ich meine geschätzten Mitautoren mal wieder mit einschließen darf. Nur wie komme ich davon los, dass ich dieses eine Buch so bescheiden fand? Oder anders: Was steckt hinter meinem Eindruck? Hass, Neid, Mißgunst?
Moment! Wem das hier auch bekannt vorkommt, der hat sich schon mal auf die About-Seite verirrt und wird ausrufen können: „Heureka! Es passet alles ganz wunderbar!“

Und um dem Star- und Fan-Leser #1 noch eine Freude zu machen, kann ich neben dem Verweis auf meine twitter-Erkenntnisse noch Folgende hinzufügen:

Nach dem Stuhlgang ist man der popo-leer-kultur so nah wie sonst nie.

Man kann sich im Übrigen auch per twitter über neue Beitrage bei Dd informieren lassen. Siehe hier…

Gone with the time

So. Damit habe ich dann endlich auch mal eine unglaublich schlechte „Vom Winde verweht“-Anspielung verbraten und kann die dann auf meinen to-do-Zettel schreiben, um wieder etwas zum abhaken zu haben.

Es geht also darum mit der Zeit zu gehen, das ist eine zusehends schwerer werdende Geschichte und man merkt doch, dass man da eher wie die Generationen der Eltern und Großeltern wird. Ach, das stimmt vielleicht auch nicht. Aber wenn ich jetzt davon tönte, wie heiß und angesagt twitter ist, dann käme ich mir doch schon ein wenig komisch vor. Also sage ich mir, dass man, wenn man schon nicht mit der Zeit gehen kann, doch wenigsten der Zeit nachgehen kann. Und so habe ich dann mal eben einen twitter-account für Differentialdiagnose angelegt, wo wir immer mal wieder über Neuigkeiten oder einfach nur neue Beiträge informieren. Im Wesentlichen einfach nur, weil wir das können. Und ja, das kann hier gern als oestberlin-Seitenhieb verstanden werden. In Zeiten, in denen man sich fragt, ob man das hier tatsächlich nur für sich selbst macht oder wenigstens wie in der Schule für eine gewisse Anzahl Lehrer schreibt tut ein wenig beef und Ansporn sicher gut. Will sagen: Johannes, ich hab gesehen, dass oestberlin noch lebt, wir tun das hier auch, hoffe ich…