Steine, die man riechen und essen kann

Meine Serie in dieser Woche hält an und mag wohl auch nicht abreißen, so wie ich das sehe. Folgende Situation:

Jeder kennt das, es ist Morgen. Natürlich steht man auch auf, gehört sich ja so. Essen macht man sich aber nicht, wäre ja nicht männlich und Hunger ist der Schmerz des modernen Großstädters. Irgendwann jedoch ist es soweit und man haut sich ein paar Schrippen in den Ofen. Jetzt heißt es acht bis zehn Minuten Geduld mitbringen. Aber das ist natürlich eine lange Zeit, also ist ein Schauplatzwechsel angesagt. Wenn man dort angekommen auch noch ein internetfähiges Endgerät zur Hand hat ist das Chaos vorprogrammiert.

Ich wollte mir einfach mal bei den von den anderen beiden hier Eintragenden so geliebten Menschen von bitsundso von deren Videokommentarfunktion überzeugen. Anthroplogisch kann man das Interesse nennen. Wir machen uns auf die Suche nach der Art Mensch, die nur vorm Rechner sitzt und da irgendwas macht und so die Zeit bis zum Schlafengehen rumkriegt. Man nennt es auch das Phänomen Klickibunti.

Das war jetzt alles sehr spannend dort anzusehen, vor allem, weil so genannte Hörer der ersten Stunde sich meldeten und die tatsächlich so aussahen, wie ich mir das ausgemalt hatte. Egal, man soll ja nicht immer so schlecht über die Menschen reden. Obwohl ja doch die quasi wichtigste Erkenntnis überhaupt ist: Der Mensch ist schlecht.

Ja. Verwirrung genügend vorhanden? Auf jeden Fall ging die Zeit so vorbei und auf einmal lag etwas in der Luft. Ein Geruch sogar, und ausnahmsweise ein guter, ein leckerer, einer, der sofort den Magen wieder anwirft. Ja, verdammt, die Brötchen! Jesse Owens-mäßig in die Küche gestürzt fand ich nur noch folgendes vor:

Brötchensteine

Voila: Für die einen Steine, die man riechen und essen kann, für die anderen, die wahrscheinlich krossesten Brötchen der Welt.

Veröffentlicht von

konrad.

Eighty percent of success is showing up.

Ein Gedanke zu „Steine, die man riechen und essen kann“

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