Ab jetzt jeden Tag!

Im Fontblog feiert man dieser Tage 1000 Einträge in nur einem Jahr, was sensationell ist, zumal es da ja fast immer um irgendwas mit Inhalt, um mal nicht Substanz zu sagen, geht. Andere haben da durchaus weniger zu berichten, schreiben aber trotzdem jeden Tag, schon allein, weil man dadurch so wunderbar an Profil verliert und endlich zu einem schwammigen Brei findet. Und genau das machen wir jetzt auch, würde ich sagen. Nein, natürlich nicht. Schon allein deshalb nicht, weil ich es einfach nicht schaffe auf der Frequenz mit zu funken, wie es meine beiden Kollegen hier tun, aber so einen Output können eben auch nur zwei von dreien haben, einer bleibt dahinter sicherlich immer zurück. Aber dank der großen Herzen werde ich gerade noch so mit durchgeschleppt.

Meine Idee am heutigen Tage hat mal wieder entfernt etwas mit Sexualität zu tun, darauf lasse ich mich auch gern und mit Stolz reduzieren. Es geht um Hintern. Hintern sind toll. Man kann verrückte Sachen mit ihnen machen, auch wenn das Schönste vielleicht immer noch das bloße Sitzen auf ihnen ist. Es geht aber auch, dass man sie akrobatisch einsetzt, sei es im Zirkus oder um mit dem braun-güldenen Körpersekret Buchstaben ins Porzellan zu legen. Man kann Hintern anfassen, einige mögen das, wie mir von diversen Stellen berichtet wurde. Was man aber wirklich häufig auch tut und sicherlich bewußter als das Daraufsitzen, ist das Angucken. Hintern gibt’s ja nun wie Sand am Meer und da sollte für jeden was zum gucken dabei sein. Dieser Tage wird man aber als Beobachter gern über die Maßen für die eigene Obsession bestraft. Deshalb meine Aufforderung: Wir gründen die RHF (Rote Hintern Front). Dazu bewaffnen wir uns wahlweise mit Edding, Filzmalern oder Textmarkern und ziehen durch die Straßen, um diese für das Auge sicherer zu machen. Es geht einfach nicht an, dass man permanent den Frauen mit ihren Hüfthosen und den auch immer seltener noch eingeklempten String-Tanga-Hosen beinahe direkt in das Poloch gucken kann. Also nehmen wir unser Schreibgerät der Wahl und ziehen quasi im Vorbeigehen direkt über dem Hosenbund eine horizontale (je nach Lage des Objekts sicher auch andere) Linie. Auf diese Weise schaffen wir eine ganz andere Aufmerksamkeit. Nicht nur für uns Betrachter sondern vor allem auch für die Frau, deren Hose die Überhand gewonnen hat.
Damit das hier nicht den Hauch der Benachteiligung bekommt, möchte ich natürlich auch alle Frauen zum Mitspielen einladen, denn sicher sind auch Männer nicht vor dem klassischen Bauarbeiterdekolleté gefeit.
Interesse bitte mit einen aussagekräftigen Kampfnamen in den Kommentaren bekunden.

Ihr/Euer Helfer der Hosen

Veröffentlicht von

konrad.

Eighty percent of success is showing up.

Kommentar verfassen