so macht man das

Dienstag der 4. Oktober 2011 wird von nun an als der Tag meines Beitrittes in die Welt der Erwachsenen, in zahlreichen posthum veröffentlichten Artikeln, Büchern, wissenschaftlichen Abhandlungen und so weiter, Erwähnung finden.
Nicht nur, dass ich nach 3 Gläsern Rotwein die folgenden 2 Tage ausserstande bin, mich normal zu artikulieren, sondern auch die Tatsache nun zum Kreise derer zu gehören, die Schadensersatzforderungen in Raten bezahlen, macht mich zu einem wertvollen Teil der so genannten „mündigen end-twens“…

So stehe ich in der Sparkasse an der Ecke.

Stolz und vorurteilsfrei fülle ich die Felder „Kontoinhaber“ und „Kreditinstitut“  mit einer möglichst unleserlichen Schrift aus wobei ich den Hinweis „IN DRUCKBUCHSTABEN“ weitestgehend ignoriere.
Kurz geknickt und dann ab in den Schlitz in der Wand, das dauert länger als am Automaten.

Wie immer bin ich froh, dass ich den ersten Schritt in Richtung „ankommen im richtigen Leben“ hinter mich gebracht habe.

2 Gedanken zu „so macht man das“

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