Jedes Weihnachten

Weihnachten rückt immer näher. Die Zeit der Besinnlichkeit, der Familie und des Konsums. Aber auch die Zeit der schrecklichen Lieder im Radio und den Kaufhäusern. Nicht dass die Lieder in den Kaufhäusern sonst besonders erfrischend wären, aber das ist ein anderes Thema. Mir ist durchaus auch klar, dass man davon ausgeht, dass gewisse Musik den Konsum ankurbelt, aber es gibt auch Lieder, die eine gegenteilige Wirkung haben können. Für mich gibt es in dieser Jahreszeit viele Lieder, die meine Stimmung nicht gerade heben, aber nur eines, das komplett verboten gehört. Ich habe es mir zu einer Art Sport werden lassen, die Qualität des Jahres nach dem Zeitpunkt zu bemessen, zu dem ich dieses Lied das erst mal höre. Die Rede ist hier natürlich von dem schrecklichen „Last Christmas“ der grausligen Wham!
Interessanterweise scheint sich meine allgemeine Einschätzung dieses Jahres mit dem Zeitpunkt des ersten Hörens besonders gut zu decken.
Es war der 25. November, an dem ich in einem Bekleidungshauses dafür bestraft wurde, in der Damenabteilung herumzustehen und nicht bei den Herren ein wenig Industrial-angehauchten Mist zu hören.
Ganz so fortgeschritten ist mein Bewertungssystem noch nicht (ich sollte wohl mal daran arbeiten, eine Übersicht mit Zeitpunkten und der Übelkeit des Jahres einzurichten), aber ich gehe davon aus, dass es um das persönliche Jahr nicht allzu gut bestellt sein kann, wenn man schon gut einen Monat vor dem Heiligen Abend eiskalt erwischt wird.
Wie sieht es bei den Lesern aus? Gibt es eigene Erfahrungen mit „Last Christmas“ oder der Qualitätsbemessung des aktuellen Jahres? Eigene Äquivalente zu diesem Liedgut oder Ausweichstrategien (die wären für’s nächste Jahr evt. sehr hilfreich!)?

Veröffentlicht von konrad.

Eighty percent of success is showing up.

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