Das Liebesleben meines Mannes

Heute mit exklusivem Vorlauf. Neulich Nacht überkam mich im Schlaf die Idee für eine, so war ich mir zumindest während ich schlief sicher, wunderbare Geschichte, eventuell sogar romantauglich. Auch nach dem Aufwachen fand ich die Idee eigenartig aber gut. Also setzte ich mich an meinen Küchentisch, um mir selbst diese Geschichte zu erhalten. Meine Freundin, und irgendwie auch andere Freunde, also die anderen beiden von hier, konnten meine Freude über diese Idee nicht ganz so teilen und als ich von meinem Plan erzählte, das Ganze in etwa dieser Form hier zu veröffentlichen äußerten sie bedenken in Form von „ähhhh…“. Ich deutete das als Sorge, dass jemand kommen könnte und meine Idee klauen würde, als ich das verbalisierte wurde ich aber nur ausgelacht. Dafür aber herzhaft, so dass ich froh war, anderen Menschen so viel Freude bereiten zu können. Sollte jetzt jemand da draußen aber einen Verlag betreiben und meinen, dass diese Geschichte absolut wunderbar ist, so kann er sich gern mit einem Vorschuß an mich wenden und wir machen dann ein schönes Buch daraus.

Idee für eine Geschichte: Eine Frau mittleren Alters macht sich auf, um die verschiedenen Stationen des außerehelichen Liebeslebens ihres Mannes nachzuvollziehen (vielleicht ist der Mann gerade verstorben?). Ihre Reise beginnt bei Anna, der ersten Affäre ihres Mannes. Anna ist ein ehemaliges Sternchen der Erwachsenenunterhaltungsfilmbranche. Als die Zeichen der Zeit ihren Körper ergriffen, entschied sie sich auszusteigen und eine eigene Produktionsfirma zu gründen. Auf dem oftmals schwierigen Erotikfilm-Markt schaffte sie es, sich in einer Nische zu behaupten. Sie produziert erotische Märchenfilme für Erwachsene. Ihr aktuelles Projekt heißt Dornröschen bei den drei kleinen Schweinchen und stellt ein flammendes Plädoyer für die Darstellung natürlich und nicht künstlich überhöhter sexueller Akte in Filmen dar. Dornröschen liebt Blümchensex, sie findet auch nichts weiter daran, wenn sie ihre Geschlechtspartner ab und zu wechselt und so fühlt sie sich in ihrer neuen Wohngemeinschaft recht wohl und probiert durchaus einen Mitbewohner nach dem anderen aus. Doch wie sich herausstellt sind diese drei doch alle gleich, kleine Schweinchen, denn über kurz oder lang wollen sie sich mit Dornröschen Rückseite beschäftigen. Natürlich findet sie das nicht ganz so wunderbar und die Bestrafung folgt auf dem Fuße, denn nicht umsonst heißt die Hauptdarstellern Dornröschen…(läßt sich wunderbar erweitern)
Bei ihrem ersten Treffen wollte unsere Protagonistin Anna auf ihren Intellekt testen und meinte, ihr Projekt müsste ja eigentlich Aschenputtel featuren, aber darauf reagierte sie nicht. Anna jedenfalls hat viel zu tun und ständig ihr Telefon am Ohr…

Anna: Aber klar, ja, nein, sie können sich auch gern mit einer meiner vielen Freundinnen treffen oder besser noch mit meiner Mutter. Arschloch! (legt auf)
Prot.: Sie haben also viele Freundinnen?
Anna: Klar, wollen sie sich auch lieber mit ihnen treffen?
Prot.: Nein, ich bin nur wegen ihnen hier.
Anna: Oh, okay, sorry. Eigentlich habe ich gar nicht so viele Freundinnen. Genauer gesagt habe ich grad niemanden, den ich so nenn würde.

(Endet hier. Werden die beiden Freundinnen? Oder vielleicht probiert unsere Heldin auch die verschiedenen Freundinnen ihres Mannes selbst aus und geht Liebesbeziehungen mit ihnen ein?)

Veröffentlicht von konrad.

Eighty percent of success is showing up.

Schreib einen Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.