I am old enough now to know better…

Es wird Zeit, dass es wieder wärmer wird und das Rad fahren erträglicher. Die maximal zwei nett aussehenden Mädchen am Tag rechtfertigen die vielen »Falling down«-Momente* in der Straßenbahn einfach nicht mehr.

*neben »The Game« einer der besten Michael Douglas-Filme, aber wenn man damit anfängt, erschrickt man sich nur, was für eine Quote großartiger Filme der gute Mann hat.

Four girls, one glass of beer

Ein vollkommen leerer Bierschuppen ist eigentlich eine paradiesische Erscheinung, auch wenn vielleicht in Anbetracht des guten Wetters draußen gerade keine Seltenheit mehr. Ich habe mich trotzdem gefreut, als ich in mein Stammetablissement trat und einem ruhigen Abend entgegen sah.

Nachdem ich mich niedergelassen und das Zeitungsstudium aufgenommen hatte kam verstreut ein Trupp gerader fertiger Abiturientinnen herein und nahm, die Auswahl war ja groß, den Nachbartisch. Hallo Murphy! Und nicht Eddie. Verrückt was da an gequirlter Kacke durch die heiße Luft gewirbelt wird. Die Sauerei müsste man sich mal vorstellen, wenn tatsächlich, wie in der Anti-Raucher-Werbung mit den Rotweintrinkern, Exkrement aus deren Mündern den Raum erfüllen würde.

Hier ein Protokoll der großen Themen aus 45 Minuten Hirnverbranntheit:

  • aktuelle politsche Lage in Österreich in Form von Witzen über Kinder in Kellern
  • schwache Konstitutionen im Zusammenhang mit Jägermeister
  • StudiVZ nebst Gruppen zu Kindercharakteren
  • Germany’s Next Top Model
  • Two girls, one cup
  • schwache Konstitutionen im Zusammenhang mit Scheiße in einem Glas
  • Brillen und Kontaktlinsen und wie man als Blindfisch in der Schule in der letzten Reihe saß
  • Universität
  • unkomische Situationskomik nebst Auswälzung des Gegenstandslosen
  • Tourette-Syndrom (schreiende Unwissenheit hier; Da schäme ich mich fast für den Gedankengang, der Simon und mir damals kam und uns dazu brachte uns zu fragen, ob wir nicht eine Brause trinken würden, die für eine Stunde eben jenes Syndrom auslöst.)
  • kurzfristige Reflektiertheit, als man entdeckt, dass ich schon seit Ewigkeiten am Nebentisch sitze („Äh..wir kennen uns gar nicht..haha.“)
  • „John ist der Sohn, wird sechs und wir haben so ein bißchen ‚organization‘. Der steht ja auf wilde Kerle. Haha..“

An dieser Stelle bin ich so besoffen gequatscht, dass ein weiteres Buchführen niemandem mehr dienen würde. Schließen möchte ich mit dem, was eine der Damen erwähnte: Sie habe viele Bücher, wo Vieles kurz angesprochen werden würde und diese Art Wissenserlangung scheint wie ein Lebensmotto über dem Nachbartisch zu schweben.