Die Bachelorarbeit

Die Arbeit #Ergebnis

19 07 2007

Jetzt ist es dann doch endlich so weit gewesen, dass ich vom Ergebnis meiner Arbeit etwas hören, oder besser lesen konnte. Seit einiger Zeit haben wir bei uns an der Uni ja ein System gehabt, in dem sämtliche universitäre Leistungen erfasst werden und genau dort fand ich dann zu meiner Überraschung eines Tages das Ergebnis der Bachelorarbeit. 1,3. Das hat mich ein wenig umgehauen, da es dann doch ein ganzes Stück besser ist, als ich eigentlich erwartet hätte, aber besser nimmt man ja gern in Kauf. Die Sache ist damit also an ihr Ende gekommen und ich bin ziemlich glücklich damit.

Insgesamt hat dieser Arbeit trotz des ungleich höheren Aufwandes der mit ihr verbunden war jedoch nur den Stellenwert einer normalen Modulabschlussprüfung (MAP), zählt also nur zu einem Neuntel in der Skandinavistik. Aber alles wird gut werden. Mein bisheriger Stand war ja in der Skandinavistik 2,2 und in Englisch nach Abschluss aller Module 1,9. Da sollte also insgesamt etwas um eine 2,0 herum bei herauskommen.

Die Arbeit #Ende

7 07 2007

Zwischen dem 28.05.2007 und 01.06.2007 habe ich noch ein wenig an Feinheiten meiner Arbeit geschrieben. War damit einigermaßen beschäftigt und irgendwie auch zusehends ausgelaugt. Am 02.06. habe ich die Arbeit ausgedruckt, kopiert und eine Bindung anfertigen lassen, aber auch da wollte sich dann keine Entspannung einstellen. Ich dachte, das würde vielleicht passieren, wenn ich die Arbeit erst einmal abgegeben hätte, das tat ich am 04.06., aber auch das half im ersten Moment nicht. So schleppte ich mich durch mindestens eine Woche des schlechten Gewissen, der Vorwürfe an mich selbst, ich hätte früher anfangen, intensiver arbeiten und vor allem noch viel mehr Aspekte berücksichtigen sollen. Da aber so etwas niemanden, vor allem nicht mir, etwas bringt, habe ich das irgendwann fallen gelassen.

Inzwischen ist über ein Monat vergangen seitdem ich die Arbeit eingereicht habe. Eine Bewertung habe ich noch nicht erhalten, aber es sollte wohl demnächst soweit sein. Derweil habe ich mich bereits für das Masterstudium der Skandinavistik angemeldet. Das passt ganz gut zu meinem bisherigen Studium, in dem ich ohne Studienordnung begann, mich dann durch den Wust an Modulen kämpfte und dabei teilweise mehr über diese wusste als die dafür eigentlich zuständigen Menschen an den Fakultäten. Jetzt ist es so, dass ich mich ohne Abschluss auf einen weiterführenden Studiengang beworben habe, auch hier ohne eine Studienordnung zu haben, ohne Ahnung, wieviele Menschen sich wohl mit mir bewerben werden und wie meine Chancen angenommen zu werden aussehen. Dafür lässt es mich erstaunlich kalt. Ich bin gespannt, was wird.

Aus diversen Gründen habe ich diese Zwischenstufen meiner Arbeit vorerst nur gesammelt und veröffentliche sie erst, nachdem ich das Ergebnis meiner Bachelorarbeit erfahren habe.

Die Arbeit #14

28 05 2007

Heute lief es ganz gut und ich bin endlich über die psychologisch so wichtige Marke der 40 Seiten hinaus gekommen. Morgen muss ich noch ein wenig zu den speziell von mir herausgestellten Tabubrüchen schreiben und dann noch das Fazit schreiben. Also “Adams Æbler” als postmodernistischen Unterhaltungsfilm herausstellen. Da ich dazu aber schon einige Ideen habe, bin ich ganz zuversichtlich. Dann könnte ich das ganze am Abend ausdrucken und zur Redigierung herausgeben. Es geht also endlich auf ein Ende zu und ich werde entspannter und beruhigter. Alles ganz gut grade.

Die Arbeit #13

27 05 2007

Es ist nicht besser geworden mit meiner Dokumentationsfreude, sie ist aber auch ein Spiegel meiner zwischenzeitligen Launen. Denn die waren häufig im Keller. Egal. Heute habe ich wenig geschafft, was die eigentliche Schreibarbeit angeht, doch in einem Telefongespräch über die Arbeit mit meinem Vater habe ich festgestellt, dass ich für die letzten beiden Punkte bevor ich mich ans Fazit setze doch ein paar Ideen habe. Eventuell bringt diese Nacht noch ein paar Sätze in dieser Richtung, vielleicht auch erst der morgige Tag.

Die Arbeit #12

Der Tag war nur mit wenig Arbeit versehen, aber bei der habe ich mich ganz wohl gefühlt. Ich habe kleinere Lücken geschlossen, so dass mein Text jetzt hoffentlich an einigen Stellen runder als zuvor ist.
Habe erneut einen sehr angenehmen Mittagsschlaf gehabt, auch wenn ich danach nicht mehr so viel zu Papier bringen konnte, denn abends war ja auch DFB-Pokalfinale.

Die Arbeit #11

Zum Abschnitt “Humoristische Effekte” hatte ich ein paar gute Ideen, fand dazu passende tolle Zitate und habe ein durchaus gut lesbaren Abschnitt geschafft. Das hat mich sehr gefreut. Morgen sollte ich den theoretischen Teil dann auf die Arbeit ummünzen und ich wäre ein Stück weiter.

Die Arbeit #10

Heute war ich zu einer Besprechung bei meiner Bachelorarbeitsbetreuerin. Ich habe viele kleine Anmerkungen erhalten. Einige davon sehr gute und wichtige, die ich schleunigst umsetzen sollte. Bei anderen bin ich mir nicht so sicher, ob ich sie so in der Breite wirklich übernehmen sollte. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen und wie unverzichtbar mir einzelne Punkte dann erscheinen.
Habe festgestellt, wie wunderbar manchmal eine Stunde Mittagsschlaf sein kann. Wenn das auch in Zukunft so angenehme Effekte zeigt, sollte ich das weiter beibehalten. War zuerst total erschlagen vom Gespräch am Vormittag und meine Schreibmotivation sank gegen Null. Nach den anderthalb Stunden Schlaf in der Mittagshitze war ich dann wieder mit einiger Energie ausgestattet und habe ein gutes Stück Arbeit hinter mich bringen können.

Die Arbeit #9

23 05 2007

Kempowski würde mich für meine mangelhafte Dokumentation der zurückliegenden Tage verfluchen, aber es ist nunmal so gekommen, wie es ist. Trotzdem kann ich ja mal versuchen, die letzten Tage zu rekonstruieren. Es bietet sich vermutlich an, in umgekehrter Reihenfolge zu lesen.

Die Arbeit #8

Ein ziemlich erfolgreicher Tag, an dem ich einige Kleinigkeiten geschrieben habe und am Abend mit meinen Eltern noch einmal alle Gedanken durchgesprochen habe. Neue Notizen gemacht und weitere Ideen gesammelt. Die Struktur noch einmal ein gutes Stück verändert. Manko des Tages: Ich habe meine Arbeitsbetreuerin nicht in ihrer Sprechzeit angetroffen, aber das ist natürlich mein Fehler, denn ich hätte ja mal nachfragen können und hätte dann sicher die Information bekommen, dass sie nicht da ist. Habe auch erfahren, dass ich Nietzsche wohl auf meine eigene Art verstanden habe, aber nicht unbedingt so, wie er es gemeint hat. Habe dafür erklärt bekommen, was der eigentlich Gedanke ist und den für gut befunden, da ich ihn tatsächlich noch verstanden habe. Tolle Sache.

Die Arbeit #7

Ein produktiver Tag. Nachdem ich Sonntag recht niedergeschlagen war, habe ich dann doch einige Seiten zu Papier oder besser in den Computer bringen können, so dass ich die Zahl der geschriebenen Seiten von zehn auf 20 verdoppelten konnte. Ich glaube, das hat mir einen Schub gegeben.

Die Arbeit #6

Ich verstehe Nietzsche immer noch nicht. Und auch sonst ist das eher ein trauriger Tag. Kann mich nicht so recht motivieren irgendwas zu machen. Mir fehlen Ideen, Lust und ein wenig der Glaube an mich selbst. Glaube am Ende des Tages doch ein Stück Nietzsche verstanden zu haben.

Die Arbeit #5

Ich habe Nietzsches “Jenseits von Gut und Böse” ausschnittsweise gelesen und muss sagen, dass ich den guten Mann einfach nicht richtig verstehe. Ansonsten ein eher arbeitsferner Samstag. Abends wurde gegrillt. Man kann versuchen, sich selbst zu beruhigen indem man sich sagt, dass ja nicht jeden Tag geschaffen werden kann und der Geist auch einmal kreative Pausen nötig hat.

Die Arbeit #4

18 05 2007

Heute scheint ein wirklich guter Tag zu sein. Wie ich mir das vorgenommen hatte, habe ich meine Filmnotizen, die so etwa zehen Seiten eingenommen haben aus der Arbeit genommen und nutze sie jetzt dazu, ausgewählte Szenen oder besser Abschnitte wiederzugeben. Ich habe mich auch dazu entschieden, lieber vier statt nur drei Abschnitte zu nehmen, da ich sonst das Gefühl hätte, entweder zu viel weglassen zu müssen oder zu viel in einen Abschnitt hineindrücken zu müssen. Ausserdem sind mir ein paar weitere interessante Kleinigkeiten aufgefallen, die es sich sicher lohnt mal näher anzugucken und zu beschreiben. Nach zwei Stunden, die man vor der Arbeit gesessen hat, braucht man allerdings immer mal wieder eine größere Pause, um sich gedanklich ein wenig zu sortieren, oder was heißt ‘man’, in dem Fall ja vor allem ich.

Aktuelle Probleme, die ich habe: Ich bin etwas unsicher, ob ich die Zahl der geforderten Seiten so problemlos erreiche, wie ich das zunächst dachte. Das liegt sicher auch daran, dass ich durch die oben beschriebene Aktion von ca. 20 auf wieder zehn Seiten zurückgeworfen wurde und zum anderen sicher auch daran, dass ich noch genau 14 Tage habe, bis ich drei gebundene Exemplare dieser Arbeit abgeben muss. Am Kindertag ist das im Übrigen. Schade, dass man da schon keine Schokolade mehr von den Eltern bekommt.

Die Arbeit #3

18 05 2007

Ganz besonders schlimm ist es, wenn man eigentlich dringend etwas machen sollte, um wenigstens das so wichtige Gefühl zu haben, voran zu kommen und dann doch an Christi Himmelfahrt oder Herrentag oder Vatertag alles andere tut. Ich habe also am gestrigen Tag ungefähr 15-30 Minuten über meine Arbeit nachgedacht, das war auch alles nicht so schlecht, doch leider habe ich kein Wort zu Papier respektive in den Rechner gebracht. Hoffen wir also auf Tag vier seit Anfang der Berichterstattung.

Die Arbeit #2

17 05 2007

Nachtrag zum gestrigen Tag. Ein Tag der Stagnation. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich war mit Matthi in Bremen, seine Mappe von dortigen Kunsthochschule wieder abholen. Es war insgesamt einfach nur ein anstrengender Tag im Auto, in das ich um 9.00 Uhr eingestiegen und aus dem ich um 24.00 Uhr wieder ausgestiegen bin. Die autofreien Pausen zwischendrin waren eher verschwindend gering. Aber mehr dazu demnächst sicher bei Differentialdiagnose.

Die Arbeit #1

15 05 2007

Momentan arbeite ich an meiner Bachelorarbeit im Kombinationsstudiengang Skandinavistik / Englisch. Ich habe mich dafür entschieden, im kulturwissenschaftlichen Teil der Skandinavistik zu schreiben. Meine Arbeit:

Diesseits von Gut und Böse
Analyse und Interpretation des Films „Adams Æbler“ (DK 2005)

Erstaunlich, heute, 17 Tage vor dem Abgabetermin meiner Bachelorarbeit, war wieder mal ein guter Arbeitstag. Das wäre dann heute mein dritter Tag dieser Art. Nummer eins beinhaltete eine erneute Filmsichtung und parallel dazu angefertigte Notizen, Nummer zwei war gezeichnet vom grundlegenden Layouten der Arbeit und der Abschrift des ersten Teils meiner Filmnotizen. Heute habe ich diese beinahe komplett abgeschrieben und bin auch ganz zuversichtlich das noch zu schaffen. Ich habe aber dabei festgestellt, dass ich diese Filmwiedergabe nur bedingt verwenden werde, ich denke, ich gebe den Film lieber in einer viel komprimierteren Fassung wieder und nutze meine übertragenen Notizen dafür, meine eigentlichen Analysepunkte zu belegen. Aber trotz allem kann ich diese Herangehensweise empfehlen. Filmsichtung nebst Notizen, Abschrift dieser und dabei ein wenig Reflektion darüber, was man eigentlich schreiben möchte und wie man seine Notizen für einen guten Text verwenden und abwandeln kann.

Veröffentlicht von konrad.

Eighty percent of success is showing up.

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