Selbstreferenz stinkt

Sowas in der Art habe ich heute oder gestern bei Spiegel Online oder in der Welt über den neuen Tarantino-Film „Death Proof“ gelesen. Und weil bei den Tarantino-Filmen einige ziemlich gute dabei waren und weil wir Freunde der Postmoderne Selbstreferentialität per definitionem für gut befinden will ich da mal nicht hintenanstehen.

Heute also mal der Hinweis auf meine gesammelten Aufzeichnungen aus der Zeit, in der ich an meiner Bachelorarbeit geschrieben habe. Die findet man hier. Vieles davon ist vielleicht nicht sonderlich spannend, aber das soll ja auch kein Aufruf dazu sein, tief in meine Gedankenwelt vorzudringen, sondern vielmehr die Möglichkeit geben, mal zu gucken, wie anstrengend so ein Schreibprozess sein kann und mit wie viel zeitweiliger Verzweiflung das ganze Unterfangen verbunden sein kann. Letztlich ist es vielleicht auch einfach nur ein Versuch gewesen mit einer gewissen Konstanz zu dokumentieren, was so im eigenen Kopf vorgeht. Und was diesen Anspruch angeht kann ich sagen: Experiment gescheitert. Wenn man das jetzt nicht versteht, lese man den Part mit Kempowski und der Dokumentationsmoral nach. Danke. Soweit zu mir.

Veröffentlicht von konrad.

Eighty percent of success is showing up.

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