Differentialdiagnose

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und nichts als die Wahrheit

flattr im Juni

Die flattr-Daten vom Juni 2010:

3 Klicks
0,74 € Revenue

Danke fürs flattrn!

 

flattr et al.

flattr-logo.jpg

Seit einiger Zeit wird ja schon überlegt, wie man die Sache mit den Bezahlinhalten im Internet regeln könnte. Spenden sind interessant, aber mit vielen Gedanken und Aufwand verbunden. Gute und passende Werbung findet sich schwer und deren Ertrag steht zumindest bei kleineren Blog-Unternehmungen in keinem Verhältnis zum Aufwand, den man dafür betreiben muss. Mit googles AdSense gibt es da die Softcore-Variante mit eher weniger passender Werbung, aber der Hoffnung, dass doch mal jemand einfach aus Sympathiegründen klickt und somit dem Anbieter ein paar Cent zukommen, damit der seine Serverkosten decken kann. Und genau diese Mitleidsschiene hatte ich hier ja schon mal versucht anzusprechen und da das damals schon wenig gut geklappt hat probiere ich das einfach gleich nochmal (siehe rechte Spalte).

Unabhängig davon gibt es aber auch andere Möglichkeiten, seine Dankbarkeit für freie Inhalte zum Ausdruck zu bringen und dabei kommt man um das buzzword »flattr« gerade nicht mehr herum. Damit ich auch dabei mitreden kann und damit zumindest nach außen hin der Eindruck gewahrt bleibt, dass die Dinge hier für mehr als drei Personen interessant sein könnten, habe ich mich bei den neuesten Spielereien in Sachen Micropayment mal angeschlossen. Und damit hier alles auf der Höhe der Zeit ist, gibt es auch flattr-Buttons auf der Seite. Einen für allgemeine Unterstützung ebenfalls in der Spalte rechts angebracht und für jeden einzelnen Beitrag direkt unter dem Text.

Wen diese flattr-Sache ähnlich interessiert, der aber noch keinen Zugang zur Beta hat, der möge Bescheid geben, drei Einladungscodes liegen bei mir noch rum…

Und damit das hier nicht so einschläft wie Füße bei gekreuzten Beinen, werde ich mich gleich mal an den nächsten Teil des unglaublichen USA-Reiseberichts setzen.

SPOILER: Dieses Jahr wird es im Übrigen wieder einen hoffentlich umfassenden Bericht zum Grand Prix (wie wir noch immer sagen), also dem Eurovision Song Contest (in der Folge nur noch ESC genannt), geben. Mit dabei sind dann wieder die unschätzbar kostbaren Einschätzungen von Armin und evt. anderen Überraschungsgästen. Man darf ähnlich gespannt sein wie wir.

Wer es wie Armin mit der Unvoreingenommenheit halten mag, der schaue sich nur den »Hardchorus Song Contest« auf Pumas Youtube-Channel an. Und wer ein paar mehr Information haben mag, so wie das mir geht, der werfe einen Blick auf oslog.tv von Stefan Niggemeier und Lukas Heinser.

Aufräumarbeiten

In den letzten Tagen habe ich bei mir zu Hause ein wenig die Pappkartons vom Kleiderschrank genommen und versucht, dem ganzen Gemöhle darin einen tieferen Sinn oder zumindest eine neue Ordnung zu geben. Und natürlich habe ich auch im großen Stile weggeworfen oder zumindest den ganzen Mist an andere Menschen verteilt, bei denen ich mir sicher sein kann, dass sie noch mehr Messi sind als ich und mein Hab und Gut somit in sicheren Händen ist (ich grüße meine Eltern und alle, die mich kennen…). Und so wie neue Besen gut kehren machen neue Aufbewahrungsboxen etwas her und ich hoffe, dass sich demnächst ein Ende der Umgestaltung und Aufräumarbeiten abzeichnet.

Jetzt kann man aber nicht nur real aufräumen, sondern auch virtuell ein wenig ausmisten und da lohnt ein Blick in den Entwürfe-Ordner. Da vieles von dem, was sich dort findet allerdings mehr in die Entstehungszeit passt als ins Hier und Heute bleibt einem bald nichts anderes übrig, als auch dort einmal feucht-digital durchzuwischen, wegzuwerfen oder zu sagen, wozu man nichts mehr sagen wird.

In diesem Sinne wird es hier nichts Weiterführendes zu lesen geben über:

1. Die Ausstellung (so man denn ein Exponat für sich genommen so nennen kann) von Anish Kapoor in der Deutschen Guggenheim Unter den Linden in Berlin

Die ist nämlich schon lange vorbei und war letztlich auch nicht so doll. Abgesehen davon wurde dort Bedeutungslosigkeit so dermaßen aufgebauscht und in kunstkritischem Flachgewichse besprochen, dass einem schon am Eingang schlecht werden wollte. Diese Rauminstallation aus Cortenstahl mit dem Namen “Memory” mag für sich genommen eindrucksvoll gewesen sein und eine wochenlange Umbauphase, in der man einiges an Wänden in Bewegung gesetzt hat, um diesen Koloß in die Hallen zu bekommen mag das unterstreichen. Man würde sich aber doch wünschen, dass man es dann einfach dabei belassen hätte. Statt dessen liefen dort etliche Studenten herum, immer bereit, einem Auskunft über Künstler und Werk zu geben und das Faltblatt zur Ausstellung bemühte sich, aus diesem riesigen Nichts ein Etwas zu machen.

2. Schrieb ich mir am 21. Januar diesen Jahres folgendes auf:

Während andernorts Hoffnung statt Angst gewählt wurde, habe ich hier Hass statt bedingungsloser Freude im Paket gehabt. Es ist zweifelsohne schön, wieder in Deutschland, in Berlin oder einfach nur zu Hause zu sein, aber es ist unglaublich, mit welchem Scheiß man sich hier so rumschlagen muss.

Und während das ja schon wieder nach einem klassisch-großspurigen Einstieg klingt wollte ich da wohl nur mal wieder dazu ansetzen, mich über die Menschen von DHL, Telefon- und Internetanbietern, sowie die Fritzen, die Warmwasserzähler tauschen oder Meinungsumfrageunternehmen aufregen. Die alltägliche Servicewüste Deutschland also, aber die ist ja immer wieder ein Quell der Inspiration, ein unerschöpflicher…

Und wie ich gerade heute erst wieder von Armin erfahren habe, wäre ich damit ja eher potentieller Gast in einem noch ungeborenen Podcast. Liz, Armin: Ich bitte darum, dass ihr beide dieses Projekt noch einmal aufleben lasst, ich würde euch sofort abonnieren und auch eine Plus-Mitgliedschaft zeichnen.

3. Meine Buchbesprechung zu Paul Carr’s “Bringing Nothing to the Party”

Da kann ich wirklich nicht mehr viel zu sagen. Seinerzeit hat mir das Buch Freude bereitet. Es ist aber sicher vor allem für diejenigen interessant, die sich für Internetstartups und Geschichten persönlichen Scheiterns interessieren. Mehr zu Letzterem vielleicht in Bälde an dieser Stelle.

Um diesen Beitrag hier dann aber doch positiv ausklingen zu lassen, empfehle ich für die dunkle Jahreszeit und alle, die eine etwas bessere Bastelausrüstung daheim haben die Vorlagenseite http://www.cubeecraft.com/. An einem langen Stockholmer Vorortsabend habe ich mich einst nur mit einer Nagelschere bewaffnet an einer Bender-Figur versucht, nur um zwei Schnitte vor Vollendung meines Projektes festzustellen, dass ich zumindest einen Cutter in der Schublade gefunden hätte. Nun ja, heute ist meine Ausrüstung besser (nur ein flaches Metalllineal fehlt mir noch zum Glück; Empfehlungen für Einkaufsmöglichkeiten gern an mich…) und der Winter hat sich ja eindrucksvoll zurückgemeldet. Also die Bastelmesser gezückt und wild geschnippelt, so vergeht die Zeit und man hat in Kürze eine ganze Armee an mehr oder minder schrecklichen Beschützern auf dem Schreibtisch versammelt.

PS.: Aus irgendeinem Grund hatte ich mir zusammen mit der Bastelseite etwas notiert was mich wohl an die wenigen peinlichen Momente in der Grundschule erinnern sollte, die im Umfeld des Sportunterrichts entstehen konnten.

Hat noch jemand außer mir mal seinen Turnbeutel vergessen, stand dann vor der Entscheidung, gar nicht am Unterricht teilzunehmen oder einfach in der Unterwäsche zu turnen und fragt sich noch heute warum einem ab und an Bilder von sich selbst in weißem Feinrippschlüppi und Unterhemd auf knarrendem Parkett durch den Kopf schwirren?

Maintenance

Puh. Das war ein wildes Hin und Her. Erst dachte ich mir, es müsse doch möglich sein, die Permalinks bei Differentialdiagnose auf sprechende URLs umzustellen. Etwas das ich mir alle drei Monate mal denke und an dem ich dann immer wieder scheitere, wenn auch bisher noch nicht so gnadenlos wie dieses mal. Und dann gibt es auf einmal seltsame Fehlermeldungen auf der Startseite, die ich nur unsauber und mit Armins Hilfe habe ausklammern können. Aber so kann das ja eigentlich nicht gehen. Jetzt habe ich mal eine neue MySQL-Datenbank für Dd angelegt und ein neues, sauberes WordPress eingespielt und ich hoffe, auch an den richtigen Stellen mit altbewährten Plugins verknüpft. Zwischenzeitlich sah es dann auch noch so aus, als wenn der Feed vollkommen weggebrochen wäre, aber auch das scheint jetzt wieder zu laufen. Damit sollten dann die gefühlten zwei der fünf Stammleser, die tatsächlich einen Feedreader benutzen, zufriedengestellt sein, vor allem aber natürlich ich selbst. Mal sehen, wie lange die Schummelbude hier jetzt hält und was ich daraus im Hinblick auf neu zu treffende Sicherheitsvorkehrungen gelernt habe. Sollte noch irgendetwas seltsam oder anders als bisher gewohnt sein, dann immer her damit und ich schaue mal, was sich machen lässt. Ansonsten hoffe ich, das hier als Neustart nehmen zu können…Soweit.

Hunde und Goetter

Waaah..Der helle Wahnsinn. Mobile Applikationen und das Internet funktionieren immer erschreckender gut zusammen. Will sagen: Nie mehr Ruhe nirgends, aber ich schwinge mich jetzt mal zum Dd-Pressesprecher auf und sage, dass wir das hier alles klasse finden. Und damit das hier nicht total sinnfrei wird bloß weil ich mich über den iPod Touch freue gebe ich noch eine gratis Beobachtung mit drein: Ist es nicht verrueckt, dass im Englischen der umgekehrte Gott einfach nur noch ein Hund ist?

Was meint die verehrte Leserschaft, sollen wir vierlleicht wirklich ein Aphorismenbuch herausgeben?

Gone with the time

So. Damit habe ich dann endlich auch mal eine unglaublich schlechte “Vom Winde verweht”-Anspielung verbraten und kann die dann auf meinen to-do-Zettel schreiben, um wieder etwas zum abhaken zu haben.

Es geht also darum mit der Zeit zu gehen, das ist eine zusehends schwerer werdende Geschichte und man merkt doch, dass man da eher wie die Generationen der Eltern und Großeltern wird. Ach, das stimmt vielleicht auch nicht. Aber wenn ich jetzt davon tönte, wie heiß und angesagt twitter ist, dann käme ich mir doch schon ein wenig komisch vor. Also sage ich mir, dass man, wenn man schon nicht mit der Zeit gehen kann, doch wenigsten der Zeit nachgehen kann. Und so habe ich dann mal eben einen twitter-account für Differentialdiagnose angelegt, wo wir immer mal wieder über Neuigkeiten oder einfach nur neue Beiträge informieren. Im Wesentlichen einfach nur, weil wir das können. Und ja, das kann hier gern als oestberlin-Seitenhieb verstanden werden. In Zeiten, in denen man sich fragt, ob man das hier tatsächlich nur für sich selbst macht oder wenigstens wie in der Schule für eine gewisse Anzahl Lehrer schreibt tut ein wenig beef und Ansporn sicher gut. Will sagen: Johannes, ich hab gesehen, dass oestberlin noch lebt, wir tun das hier auch, hoffe ich…

Endlich Fan T-Shirts

Wir bei Differentialdiagnose sind sehr froh heute eine Kooperation ankündigen zu können, die uns mit Stolz erfüllt. Die Jungs und Mädels bei American Apparel bringen unsere Differentialdiagnse Dd Fan Shirts heraus.


Bestellbar oder auch nur weiter ansehbar hier:
http://store.americanapparel.eu/2001ha.html

Ja. Das ist natürlich alles totaler Quatsch, denn die bringen einfach nur ein Jahr zu spät die Geburtstagsshirts für die wunderbare Helvetica heraus. Aber uns kann das nicht stören und wir wissen, dass Dd nicht einfach nur der vierte Buchstabe im Alphabet in Gross- und Kleinschreibung ist. Wenn das noch jemand anderes so sieht umso schöner. Ich gehe morgen los, besorge mir eins und werde auf Nachfragen einfach lügen.

Vielleicht kaufen wir auch einfach mal einen Schwung davon und bitten Philipp, die für uns werbewirksam mit seinem Körper zu füllen…

Na ob das so stimmt?

Das Internet funktioniert ja sehr viel über Schlagworte, oder auch Tags. Man kann aber auch gucken, welche Worte wie oft verwendet werden. Wenn wir das einmal machen würden, sähe es wohl so aus:

Ein paar zusammengewürfelte Worte, aber ob das in der Form stimmt?

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