Der Fehlkauf der Woche.
Nach langen hin und her, nun der 2. Teil von ‘Eckgespräche’
Nach langen hin und her, nun der 2. Teil von ‘Eckgespräche’
Eine neue Kategorie, ein neues Medium und jede Menge neue Leute. Heute die erste Folge von “Eckgespräche”
david.
Sich immer nur aufregen bringt gar nichts. Man muss sich beschweren!
Was jetzt erst mal verwirrend weil gleich klingt folgt einer tiefer liegenden Logik. Ein Dasein als Meckerkopf mag im Affekt entspannend wirken, so richtig ändern tut sich dadurch aber in den seltensten Fällen etwas. Also muss man die Auslöser des Unwohlseins mit ihren Schandtaten konfrontieren. In manchen Fällen führt das zu überraschenden Ergebnissen. David hat auf diese Weise ein Salatbesteck und ein paar Paketmarken kostenlos erhalten und musste sich dafür nur einmal beinahe selbst vollkotzen und sich ein aufblasbares Cowboy-nebst-Pferde-Kostüm aus der Packstation klauen lassen. Davon geht der strenge Geschmack im Mund und das traurige Gesicht des nicht beschenkten Geburtstagskindes natürlich nicht weg, aber man fühlt sich doch irgendwie ein wenig versöhnt. Und genau deshalb sollte man das mit seinen Problemen mit anderen immer so handhaben.
Meine Eingabe bei der Post wegen der faulen Zustellerin war nun allerdings ungleich erfolgloser. Alles, was man mir zusandte war ein Brief, der davon ausgeht, dass ich bisher zufrieden war und darauf hofft, dass ich demnächst wieder grenzenlos begeistert vom Service der bundesdeutschen Post bin. Das ist schade, irgendwie. Aber auf der anderen Seite fange ich ja gerade erst an damit, mal sehen was zukünftige Beschwerden so einbringen. Die Ergebnisse werden dann sicher hier präsentiert.

So, nun scheinen die meisten Viren meinen abgemergelten Körper wieder verlassen zu haben, nicht jedoch ohne ein bleibendes Gefühl von Flau bis Übelkeit in mir zu hinterlassen. Doch was heißt das jetzt mal ganz konkret (wie Michael Friedmann wohl in seiner Talk Show kess fragen würde und das nicht ohne dabei seinem Gegenüber die glänzende Stirn ganz nahe vor dem Gesicht zu Parken, die Zähne zeigend eine Hand auf das Knie des Gesprächspartners zu legen und die nächste Gelegenheit ab zu warten, dem Gast beim Erklärungsversuch ins Wort fallend, sich zur Kemera zu drehen und freudig verkünden ‘Das war Micheal Friedmann…’ APPLAUS) ?Das heißt lieber Michel und zwar ganz konkret, das man auch mal im Bus, eben noch guter Dinge und diesmal nicht die Gedanken kreisen, sondern die Gedärme von Null auf gleich Achterbahn fahren. Das heißt, ganz konkret, panisch den STOPknopf drücken, die Lippen ganz ganz fest zusammen pressen und auf das befreiende Zischen, der sich öffnenden Bustür warten….und das heißt zu dieser Jahreszeit leider auch , ganz konkret, wenn man diesen Anfall am Opernplatz hier in Berlin erlebt, ich aus dem Bus stürze, nach frischer Luft schnappend, in eine Wolke-de-Odeure der Sonderklasse stolpere. Folgende Gerüche seien besonders erwähnt: gebrannte Mandeln, Glühwein und halber meter Bratwurstgeruch. Keiner dieser war sonderlich hilfreich!Frohes Fest*
“Die humanen Norovirus-Spezies (abgekürzt NV), ehemals als Norwalk-Like-Virus (NLV) bezeichnet, sind unbehüllte einzelsträngige RNA-Viren (ss[+]RNA) mit positiver Polarität aus der Familie Caliciviridae und der gleichnamigen Gattung Norovirus. Noro- ist ein künstlich gebildetes Präfix aus Norwalk, das 2004 offizielle taxonomische Bezeichnung wurde. Die hochkontagiösen Noroviren sind zunehmend als Ursache für virale Gastroenteritiden (viraler Brechdurchfall, auch umgangssprachlich als Magen-Darm-Grippe bezeichnet) erkannt.”
So weit so gut, doch selbst dieses geballte Fachwissen, hilft mir kaum weiter wenn man seit nun mehr 30h+ über der Kloschüssel hängt. Doch wirklich aufbauend ist dann der letzte Satzt, der einem offenbart das es keine Behandlung gibt. Also mach ich es mir weiter im Bad gemütlich und halte mir tapfer selbst den Kopf.
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Quelle:wiki
Wie vor Kurzem ja berichtet, gab es vom Internetfernsehbetreiber zattoo eine Einladung, doch mal bei deren Deutschland-Launch-Party vorbeizuschauen und das ein oder andere Getränk mitzunehmen. Das liessen wir investigativ angehauchten Teilzeitjournalisten uns natürlich nicht zwei Mal sagen und so kam es dann zu Folgendem.
22.10.2007, 21:30 Uhr Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Berlin – Prenzlauer Berg.
Im Vorderhaus scheint ein Skandinavier wieder zu wenig Tageslicht abbekommen zu haben und deshalb ein seltsames Theaterstück geschrieben zu haben, auf das wir später noch einmal eingehen werden. Durch den Hof, auf dem absolute Schweigepflicht herrscht, geht es ins Hinterhaus und an den Akkreditierungsstand von zattoo. Die Einladungen gingen an viele, doch nur, wer sich auch auf diese Mail zurück gemeldet hatte, sollte an diesem Abend Einlass gewährt bekommen. Ein Mann, der vermutlich sein gesamtes Studium damit retten konnte, dass er alle von seinem Prinzip Nadelöhr überzeugen konnte, erklärte einer danebenstehenden Dame eben jenes in Bezug auf die EInlasskontrollen. Er sagte: “Das ist unser Nadelöhr”. Also einmal kurz vorstellig geworden, sich abstempeln lassen und weiter zu den beiden Damen, die mit ihren randvollen Prosecco-Tabletts den Durchgang nicht ganz versperrten, aber doch erschwerten. So nötig haben wir es dann doch nicht, dass wir hier gleich mal zulangen, wir holen uns lieber ein Glas vom Tresen während grad niemand zuschaut. Und weil das Erste immer am schnellsten alle ist, noch eins hinterher. Noch wird wild aufgebaut und irgendwie will diese konstruierte Wohnzimmeratmosphäre mit Couchen auf dem Podest nicht ganz zur zweiten Version des Internets passen, aber der Gedanke dahinter hat sich ja nahezu aufgezwungen, deshalb ist das wohl auch verzeihlich. Da aber die Werkeleien so wirken, als wenn sie noch lange nicht abgeschlossen wären, wird das Glas gegen eine Flasche Augustiner getauscht und der Ballsaal gegen frische Luft. Auf der Pappelallee schon mal nach dem letzten fahrenden öffentlichen Verkehrsmittel gesehen und dabei festgestellt, dass einer der zattoo-Gründer (im Folgenden nur Herr Hashimoto) gerade erst mit einem Schwall euphorisierter Mitarbeiter aus einem Etablissement und also vom Abendessen kommt und somit wohl noch weitere Zeit bis zu einer offenen Ansprache bleibt.
Herrn Hashimoto und dem Haufen dann unauffällig folgend geht es zurück Richtung Ballhaus und kurz nach dem Eintreten der Truppe ein weiteres Spektakel. Echte Fernsehprominenz versucht sich in der Großstadt zu orientieren. Standesgemäß mit der Taxe bis vor die Haustür gefahren kommt der Kachelmann, steuert zielbewußt auf das Werk des Skandinaviers von oben zu und bittet um Einlass in die fiktive Klinik für Amnesiepatienten. Nach einem kurzen Geplänkel in Germanoenglisch geht es stramm weiter auf der Pappelallee, nur in falscher Richtung. Doch was ein echter Wetterkartenleser ist, der findet auch hier schnell raus, dass ausgeschaltete Lampen in geschlossenen Kneipen nicht ganz das sind, was man für den Abend gesucht hat. Also Kehrtwende und ab auf den Hof und durch und rein ins Vergnügen. Lassen wir Herrn Kachelmann mal für den Moment beiseite und erwähnen nur kurz, dass auch er uns später, nicht im Ringelpullover vor dem Klo in Konversationen vertieft (da gab es ihn auch und ich bereute, extra mein geringeltes Longsleeve ausgezogen zu haben), sondern noch viel später wieder begegnen wird.
Inzwischen ist es eine gute Stunde später als noch oben. Der Saal hat sich ansehnlich gefüllt, eine wenig talentiert erscheinende junge Dame hat mit einer Art Medleygesang begonnen und mit einem kleinen Trick (immer schön undeutlich sprechen) hat sich auch David hereinmogeln können.
Einlassdame: Wie heißt du?
David: David?
EInlassdame: David, wie weiter?
David: Meyer.
Einlassdame: Das ist ein sehr schwieriger Name. (Und sie notiert irgendetwas ausserhalb der normalen Felder, der Stempel wird aufgedrückt und Einlass gewährt.)
Wir besorgen uns Schlüsselbänder 2.0 und Biere, setzen uns auf das Podest und greifen auch mal eine Schmalz- und ein Salamistulle ab. Der Gesang der Dame von vorhin wird besser. Und das ganz objektiv, denn ihr Äußeres hat sich durch den Alkoholkonsum nicht verbessert, Beweis also angetreten, sie scheint sich warm gesungen zu haben. Nur mit der Stimmungsmache klappt es nicht so gut, ein Glück, dass ihr einziger Versuch in dieser Richtung auch ihre letzten Worte an das Publikum waren “Und jetzt noch viel Spasssss…” kommt einfach mal genau so gut an wie “Seid ihr alle da” und “Ich will eure Hände sehen”, schwierige Gewässer also.
Jetzt ist also Zeit für Herrn Hashimoto, noch einmal auf den Plan zu treten. Ein paar warme englische Worte, ein Lächeln und die Erkenntnis, dass ich nicht mehr weiß, was er gesagt hat, da kann nicht viel Substanz dahinter gewesen sein. Der Schweizer danach, der sich mit den Worten “Ich bin Schweizer” vorstellte konnte da immerhin noch eine Pointe bringen. Wir wären von einem Peer-to-Peer- zu einem Bier-to-Bier-Netzwerk gekommen, drei Leute schaffen es nicht, sich nicht auf die Schenkel zu klopfen und ab dafür. Das war der zattoo-Launch von offizieller Seite. Nichts weiter, keine Präsentation, keine Slideshows, kein Internet im ganzen Haus, irgendwie so etwas wie nichts. Das hatten wir uns dann doch irgendwie anders vorgestellt, aber warum auch etwas bewerben, was alle Anwesenden ja schon eine Weile kennen?
Da der Abend aber noch nicht zu Ende war und inzwischen auch ein leidlich talentierter Mensch ein paar Schallplatten über sein iTunes laufen ließ, machten wir es uns auf einem weichen Hocker bequem, bevor es auf die Empore ging. Herr Hashimoto hatte sich inzwischen ein neues Getränk geben lassen und schwänzelte ein wenig durch die Gegend auf der Suche nach einem Sitzplatz, der ihm jedesmal mit den Worten “Nee, da sitzt schon wer” verwehrt wurde. Er lächelte daraufhin und ging wieder seines Weges, doch uns brach es das Herz, wir wussten, wenn wir nichts für ihn tun würden an diesem Abend, dann würde es niemand tun. Oben angekommen waren dann ein paar Stühle und Tische aufgebaut, Tischdecken aufgezogen und anscheinend der Nachwuchs der zattoo-Macher mit Alkoholschem versorgt worden. Das war ein sehr trauriger Anblick. Ein halber Hahn in ein zu großes Sakko gesteckt checkte mit dem hobbymässige Max Buskohl-Double nach jedem unfallfrei herausgebrachten Wort. Und als sich auch noch unproportionierte Heranswachsende mit an den Tisch gesellten begann der Balztanz, wurden Getränke geholt und knieend serviert. Wenn man sich jetzt schon schwer vorstellen konnte, wie sagenhaft häßlich die dazugehörigen Eltern aussehen mussten, verbot sich jedweder Gedanke an eine Paarung dieser Opferanoden vom Nachbartisch. Deshalb traten wir lieber die Flucht auf die Couch an und David konnte Herrn Hashimotos Abend retten, als er ihn an der Bar anstehend nach weiteren Promo-T-Shirts befragte und dieser sich bedauernd entschludigen musste, sie hätten leider nicht genügend einstecken.
Für uns wurde es jetzt langsam Zeit, die Segel zu streichen, also sämtliche Habe geschnappt und wieder die Treppen hinunter, um an der unteren Bar noch eine flüssige Wegzehrung abzugreifen. Diese habe ich dann leider wenige Häuserecken später aus meiner Hand auf den Boden gleiten lassen, wo sie zerschellte, aber über einen Mangel an Bier kann ich mich an diesem Abend ja nun wirklich nicht beschweren.
Einer der letzten Eindrücke, wie mir Tags darauf klar wurde, war dann noch einer der traurigsten an diesem Abend, vielleicht noch trauriger als Herrn Hashimotos Stuhlunglück. Auf jeder Party gibt es zu äusserst fortgeschrittene Stunde immer ein Paar oder eine Gruppe, die mit einer unglaublichen Zielstrebigkeit an der absolut beschissensten Ecke der Lokalität die Ärsche parkt. Beschissen nicht nur, weil diese Stelle mit im Weg ist und man also immer beinahe über diesen Haufen aus Mensch klettern muss, beschissen auch und vor allem, weil es die Ecke ist, in der sich a
usgeschüttete Getränke und Zigarettenreste zu sammeln flegen. Und genau in dieser Ecke und dieser Menschenverkettung saß jetzt der arme Herr Kachelmann und versuchte an ein Getränk geklammert einer bizzaren weiblichen Gestalt etwas zu erklären. Worüber sie sprachen, keine Ahnung, es wird vermutlich nicht das Wetter gewesen sein.
So. Die erste richtige Kniffel Night ist damit bereit in die Annalen aufgenommen zu werden. Am Ende hieß die glückliche Siegerin Jette und verwies Matthi und Peggy auf die Plätze zwei und drei. Unglaublich gelungen waren unsere Hauptpreise, ein Fondue-Set, das Jette gar nicht mitnehmen wollte und eine Tüte Gummibären, die Matthi gar nicht essen konnte. Da müssen wir für das nächste Mal noch bessere Vorbereitungen treffen. Aber auch im Spielbetrieb gibt es einige kleine Optimierungsmöglichkeiten sowie auf der Webseite, die mir gerade nicht richtig ermöglichen will, Tabellen einzubauen. Das ist ärgerlich. Und irgendwie dann auch mein Ding, das mich zum Weinen bringt der Woche. Was ist da nur los? Ich erstelle eine Tabelle mit Excel, kopiere diese in Dreamweaver, um vernünftige <td> und <tr> zu kriegen, füge das Ganze in WordPress ein und sobald ich das gespeichert habe und doch noch mal ändern möchte fliegen mir fast alle Inhalte weg und nur die Überschriften bleiben noch. Eine traurige Sache.
Aber das Wichtigste kommt doch bei rum, die Information, dass wir kräftig Daten erheben (jetzt werden mich Statistiker & Psychologiestudenten wieder korrigieren wollen) und diese dann versuchen, ein wenig auszuwerten, um dem geneigten Leser und allen Teilnehmer noch ein paar schöne erinnerungsschwangere Momente zu bescheren. Sobald die Sache mit der fehlerhaften Darstellung ausgeräumt oder durch ein besseres Verfahren ersetzt werden kann, gibt es hier natürlich den Hinweis darauf. Schließen wir mit einer sagenhaft schlechten Schlußformel, die ihren Einzug in unser Sprachsystem nur durch unzureichende Übersetzungen amerikanischer Spielfilme hat feiern können: So lange.
Der Teaser ist mittlerweile auch schon Ewigkeiten her und deshalb, und auf Grund einer einzelnen erneuten Anfrage, jetzt hier endlich der erste Teil unserer grossen Anleitung zum Großstädterdasein.
Kaum etwas ist heutzutage in den Fußgängerzonen im Morgengrauen und zur Mittagsstunde so unabdingbar und wichtig, solch ein Necessoire, wie der tragbare Kaffee. Koffeinschübe am Morgen und Mittag sind es, die darüber entscheiden, ob ein Tag überhaupt durchstehbar ist.
Nicht erst seit der vergangenen Fußballweltmeisterschaft ist das offizielle Heißgetränk der togolesischen Nationalauswahl von den Straßen nicht mehr wegzudenken. Doch noch immer passieren schreckliche Dinge, jeden Tag und vor unser aller Augen. Menschen eilen geschwind durch enge Gassen und verbrühen sich dabei ihre new economy-Fingerchen, die doch der Schlüssel zum eigentlichen Broterwerb sind. Andere verteilen das heilige Schwarz auf dem Bürgersteig oder dem Blousson, das ist ärgerlich und teilweise bares Geld, das da nicht wieder aufhebbar zwischen den Pflastern der Straßen verrinnt.
Doch das muss nicht sein!
Einer wohligen Ausgeglichenheit steht nichts mehr im Wege, wenn man nur ein paar einfache Hinweise, Drei Schritte zum alltäglichen Kaffeeglück, beachtet.
Eigentlich ist die Bestellung noch der leichteste Part. Entscheiden Sie sich für eines der angepriesenen Heißgetränke und sagen Sie dieses dem Menschen an der Maschine an.
Hinweis: Ab einer Bestellmenge von mehr als zwei Getränken gleichen Typs empfiehlt es sich immer, zusätzlich die gewünschte Anzahl per in die Luft gehaltener Finger anzuzeigen.
Vorsicht: Vermeiden Sie etwaige ambige Formulierungen! Sagen Sie in keinem Fall: “Ich hätte gern eine große Latte.”, o.ä.
Nachdem Sie ihre bestellte Kaffee- oder Teespezialität nach eigenem Gutdünken mit Milch und/oder Zucker oder wahlweise keinem von beidem versehen haben gilt es ihr tragbares Getränk wegbereit zu machen. Nehmen Sie sich dazu einfach einen der meist in der Nähe von Zucker und Rührstab stehenden Deckel.
Vorsicht: In den meisten Fällen gibt es davon mindestens zwei verschiedene Größen. Achten Sie darauf, den Deckel nicht einfach gedankenlos auf ihr Getränk fallen zu lassen. Überprüfen Sie, ob sich die Durchmesser von Becher und Deckel gleichen, indem Sie zunächst den Deckel mit drei Fingern haltend langsam auf den Becher zuführen. Sollten die Größen übereinstimmen fahren Sie wie unten beschrieben fort, sollte dies nicht der Fall sein, kehren Sie zum Deckelstapel zurück.

Legen Sie nun den Deckel auf dem Becher ab und drücken ihn vorsichtig mit beiden Händen an. Achten Sie dabei darauf, dass Sie den Becher mit beiden kleinen Fingern (anfänglich empfiehlt sich auch noch die Ringfinger zur Hilfe zu ziehen) stützen, damit dieser nicht umfallen kann.

Wiederholen Sie das Andrücken nun in kreisförmiger Drehung um den Becher herum, damit Sie sicher gehen können, dass ein genauer Abschluß zwischen Deckel und Becher gewährleistet ist.

Testen Sie nun, ob der Deckel auch wirklich gut sitzt, indem Sie den mit beiden Zeigefingern am unteren Rand anfassen und den Becher so vorsichtig und für nur ein paar Zentimeter anheben. Können Sie den ganzen Becher unfallfrei anheben, geht es weiter zum nächsten Schritt. Löst sich der Deckel vom Becher, wiederholen Sie bitte die letzten drei Handgriffe.
Gratulation! Jetzt gibt es nicht mehr viel, was Sie von einem erfolgreichen Tag und dem schwapperfreien Tragen und Trinken ihres gewählten Heißgetränks fern hält. Doch warten im letzten Teil wieder ganz besondere Tücken auf Sie. Also seien sie behutsam!
Es geht also auf die Straße. Damit sie sich in der handschuhfreien Jahreszeit nicht an den Händen verbrühen empfiehlt sich eine spezielle Tragetechnik, die sowohl die Hitze des Bechers berücksichtigt, als auch der Tatsache Beachtung schenkt, dass auch der Inhalt mal gekocht wurde.
Die drei Finger, die wir im Folgenden brauchen werden sind Daumen, Zeige- und kleiner Finger.

Fassen Sie mit Daumen und Zeigefinger links und rechts des Bechers an den verstärkten Deckelrand. Erfahrungsgemäß wird hier die wenigste Hitze an die Umgebung abgegeben.

Damit Sie nicht Gefahr laufen, sich Spreizfinger zuzuziehen, sollten Sie den Becher zusätzlich mit dem kleinen Finger von unten stützen. Keine Angst, auch hier ist der Papprand verstärkt und bleibt in den meisten Fällen eines der kühlsten Teile der gesamten Apparatur.

Der eigentliche Geheimtipp ist nun aber die Positionierung des Heißgetränkeausgussloches zur Hand. Achten Sie darauf, dass dieses entweder zum Handrücken gerichtet oder wie oben auf dem Bild gänzlich von der Hand wegführend positioniert ist. So garantieren Sie eine schwapperfreien Transport auf all ihren Wegen.
SIE HABEN ES GESCHAFFT! AB SOFORT KÖNNEN SIE SICH EIN STÜCK WEIT GROSSSTÄDTISCHER UND WELTMÄNNISCHER FÜHLEN. SIE BEHERRSCHEN JETZT DEN SCHMERZFREIEN VERZEHR VON MITNAHMEHEISSGETRÄNKEN JEGLICHER COULEUR.
Abschließend noch ein paar allgemeine Hinweise.
Währe dann heute, viel zu lange im Büro sitzen während die Freunde tolle Sachen kochen und Dr.House gucken. Nun sitz ich im Übereck , auf der Suche nach einem Kreuzworträtsel, doch die Jünger des Buchstabenwettrennens haben schon alle ausgemalt… Das ist wirklich doof!
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